KuKuC Ottersberg

In Kreuzbuchen geht es wieder los

Der Ottersberger Verein KuKuC lädt nach Corona-Zwangspause und Technikdiebstahl ab September wieder zu Veranstaltungen in die Schützenhalle Kreuzbuchen ein.
12.08.2020, 15:58
Lesedauer: 2 Min
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In Kreuzbuchen geht es wieder los
Von Marius Merle
In Kreuzbuchen geht es wieder los

Die Gruppe Triangulo tritt als erstes nach der Veranstaltungspause wieder in Kreuzbuchen auf und will den Zuhörern eine Mischung aus Samba, Bossa Nova und Latin Jazz bieten.

CULTIMO

Seit Dienstagnachmittag hat der Verein KuKuC aus Ottersberg Gewissheit, dass er ab kommenden Monat wieder zu kulturellen Veranstaltungen einladen darf. Denn da erhielt Gerd Geiser vom Vorstand den Anruf des Verdener Gesundheitsamtes mit positiver Nachricht. „Unser Hygienekonzept wurde ohne Beanstandungen genehmigt“, berichtet Geiser. Damit ist der Weg frei für das Ende der halbjährigen Corona-Zwangspause. Für den 12. September ist ein Konzertabend in der Schützenhalle Kreuzbuchen geplant.

„Für bis zu 75 Besucher haben wir Platz“, erzählt Geiser von einem der wesentlichen Punkte des entwickelten Konzeptes. Ansonsten gilt es für Gäste in Zeiten der Corona-Pandemie zu beachten, dass der Besuch einer Veranstaltung nur nach einer Ticket-Vorbestellung möglich ist. Zudem muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, die am Platz abgelegt werden darf. Doch nicht nur das Coronavirus hatte bei KuKuC zuletzt dafür gesorgt, dass es unklar war, wann es mit Veranstaltungen weitergehen kann. Denn vor einigen Wochen hatten sich ungebetene Gäste Zutritt zur Veranstaltungshalle verschafft und Bühnentechnik im Wert von fast 4000 Euro entwendet.

Erfolgreicher Aufruf

Da eine Neuanschaffung die finanziellen Möglichkeiten des Vereins bei weitem überstiegen hätte, bat dieser um finanzielle Unterstützung. Mit Erfolg: Durch einen Spendenaufruf im Internet sind laut Geiser bereits mehr als 2500 Euro von insgesamt rund 50 Spendern zusammengekommen. „Es ist schön, zu sehen, dass unsere Angebote den Leuten wichtig sind“, sagt das Vorstandsmitglied. Da der Verein auch selbst über gewisse Rücklagen verfügt, ist inzwischen klar, dass die benötigte Technik bis zum 12. September wieder beschafft werden kann.

Ab 20 Uhr präsentiert in Kreuzbuchen dann die Gruppe Triangulo Samba, Bossa Nova und Latin Jazz. Die Musik der Band bewegt sich laut Ankündigung „zwischen emotionaler Melancholie, fröhlicher Leichtigkeit und pulsierenden Beats“. In ihrem aktuellen Programm „Stand up and dance“ kommen zudem neu Dance-Songs aus dem Soul, Funk und Reggae Bereich hinzu. Alles durchzogen vom brasilianischen Latin-Feeling. Dafür sorgt auch die Sängerin Cleo Cohrs aus Brasilien. „Mit ihrer eindrucksvollen Stimme berührt sie die Seele und singt sich in die Herzen ihrer Zuhörer“, verspricht der Verein. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt zwölf Euro. Schüler und Studenten können für fünf Euro mit dabei sein.

Bühne frei

Und auch für den Oktober und den November steht die KuKuC-Veranstaltung bereits fest. Am Sonnabend, 3. Oktober, heißt es ab 20 Uhr einmal mehr „Bühne frei!“. Denn wenn Jan den Zylinder aufsetzt und die Gäste auf seine charmant-lässige Art begrüßt, darf das Publikum laut Verein „wieder auf einen höchst unterhaltsamen Abend und ein prall gefülltes Überraschungsprogramm von Laien bis Profis gespannt sein“. Wer Musik, Varieté, Kleinkunst und Co. präsentiert, wird natürlich im Vorfeld nicht verraten. Doch KuKuC lässt wissen: Alle Künstler treten ohne Gage auf. Die Einnahmen aus dem Hut, der rumgehen wird, können so komplett für die neu zu beschaffene Technik verwendet werden.

Ein Heimspiel hat am Sonnabend, 14. November, die siebenköpfige Ottersberger Band O'Seven. Ihr Repertoire besteht aus einer vielseitigen Mischung aus Rock, Pop, Americana, Reggae und diversen anderen Stilrichtungen. Die Eintrittspreise liegen ebenfalls bei 14 Euro (ermäßigt zwölf Euro) sowie fünf Euro für Schüler und Studenten.

Platzreservierungen für alle drei Veranstaltungen sind ab sofort per Mail an post@kukuc-ottersberg.de oder unter 0 15 77 / 2 86 80 18 möglich. Der Verein bittet darum, dass die Besucher dabei bereits nach Möglichkeit kleine Gruppen bilden. Bis zu zehn Personen können an einem Tisch sitzen. „Damit wir möglichst eine optimale Raumausnutzung haben“, erklärt Geiser.

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