Traditionsveranstaltung in Ottersberg

Volksradfahren der besonderen Art

Die Nachricht vorweg: Das Ottersberger Volksradfahren findet trotz Corona-Pandemie am 30. August statt. Allerdings wird es einige sonst übliche Programmpunkte in diesem Jahr nicht geben.
29.07.2020, 16:07
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Volksradfahren der besonderen Art
Von Lars Köppler
Volksradfahren der besonderen Art

Am 30. August wartet auf die Teilnehmer des Volksradfahrens eine reizvolle und rund 23 Kilometer lange Strecke von Ottersberg über Eckstever, Reeßum und Stuckenborstel und wieder zurück.

CARMEN JASPERSEN

39 Mal hat es das Ottersberger Volksradfahren bisher gegeben und Radler aus der Region um Wümme und Wieste für ein paar gesellige Stunden auf dem Fahrrad in der Natur zusammengeführt. Doch die 40. Auflage, die trotz der Corona-Pandemie für Sonntag, 30. August, geplant ist, steht eben wegen dieser Krise unter einem ganz besonderen Stern. Und so scheuen sich die Organisatoren um Jörn Becker und Rudolf Mantke von den Montagsturnern des TSV Ottersberg auch davor, von der 40. Auflage der traditionsreichen Freiluft-Veranstaltung zu sprechen. „Eigentlich wollten wir das Jubiläum groß feiern, aber das geht ja nun nicht. Deshalb ist es kein richtiges 40stes Volksradfahren“, erklärt Mantke, warum man sich daher auf die 39-einhalbste Auflage geeinigt hat.

Doch wie dem auch sei, geradelt wird trotz Corona auf jeden Fall. Der Start für die Teilnehmer erfolgt zwischen 9 und 10 Uhr auf dem Rathausplatz an der Grünen Straße in Ottersberg. Eine Anmeldung für die reizvolle und rund 23 Kilometer lange Strecke ist nicht erforderlich, dafür gelten jedoch besondere auf Corona abgestimmte Regelungen. So werden auf dem Rathausplatz vier Tische mit Startkarten aufgestellt, an denen sich die Teilnehmer selber registrieren müssen. „Das ist im Fall der Rückverfolgung gegenüber der Behörde erforderlich“, erklärt Mantke die Notwendigkeit dieser Maßnahme. Im Vorfeld können bereits im Internet unter www.tsvottersberg-turnen.de die Registrierungskarten ausgedruckt werden. Die Teilnehmer werden zudem gebeten, Kugelschreiber und Masken mitzubringen und sich an die Abstands- und Hygieneregeln zu halten.

Gruppen mit bis zu zehn Personen

Der Start darf derweil nur in kleinen privaten Gruppen bis maximal zehn Personen erfolgen. „Ein Wechsel oder Austausch von Personen in den Gruppen ist nicht möglich“, betont Mantke, der zudem darauf hinweist, dass größere Ansammlungen beim Start oder auf der Strecke bei Rastmöglichkeiten zu vermeiden seien. Doch trotz der Beschränkungen glauben die Organisatoren fest daran, eine attraktive und abwechslungsreiche Veranstaltung auf die Beine stellen zu können. So soll es etliche Rastmöglichkeiten und Spielplätze an der Strecke geben. Auch zahlreiche Besonderheiten wie zum Beispiel die Wassermühle in Stuckenborstel, der Otterstedter See, ein Insektenhotel zwischen Otterstedt und Eckstever oder auch die Burg Hainbruch bei Reeßum können angesteuert werden.

Daher hoffen die Montagsturner auch, dass das Volksradfahren auch in diesem Jahr wieder erneut zwischen 200 und 350 Menschen aus allen Altersklassen anlockt. Die Strecke führt von Ottersberg um den Otterstedter See und Eckstever bis nach Reeßum. Von dort geht es dann weiter nach Stuckenborstel und bis zur Raststätte Grundbergsee. Über Ottersberg-Bahnhof führt die Route zurück in den Ort in Richtung Rathaus. „Die Strecke ist so gewählt, dass die jüngsten und die ältesten Teilnehmer auch etwas für ihre Gesundheit tun können“, sagt Mantke und fügt an: „Es werden einige Straßen wie die ehemalige Bundesstraße 75 überquert, aber immer nur dort, wo eine Druckampel oder ein Zebrastreifen vorhanden ist. Eine Absicherung durch die Ortsfeuerwehr Ottersberg ist daher nicht vorgesehen. Die Mannschaft vom DRK Ottersberg wird für eventuelle Probleme in Bereitschaft stehen.“

Rahmenprogramm entfällt

Auf einige sonst übliche Programmpunkte müssen die Teilnehmer des Volksradfahrens in diesem Jahr aber verzichten. So wird es kein Rahmenprogramm auf dem Rathausplatz, kein Mettwurstknobeln und auch keine Spiele für Kinder geben. Speisen und Getränke sowie die Erbsensuppe zum Ausklang werden ebenfalls nicht angeboten. Und auch die Codierung der Fahrräder und eine Preisverteilung entfallen. Weitere Infos gibt es bei Rudolf Mantke (0 42 05 / 31 93 66) und Jörn Becker (0 42 93 / 14 85) sowie per E-Mail an rudolf.mantke@t-online.de.

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