Urteil bringt Schützenverein in Existenznot Endgültiges Aus für Wurfscheibenschießstand

Der Wurftaubenschießstand im EU-Vogelschutzgebiet "Wümmeniederung" darf vom Schützenverein Fischerhude nicht reaktiviert werden. Ein entsprechendes Urteil hat das Oberverwaltungsgericht Lüneburg gesprochen.
14.01.2022, 14:46
Lesedauer: 3 Min
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Endgültiges Aus für Wurfscheibenschießstand
Von Lars Köppler

Im Rechtsstreit um die Reaktivierung des im EU-Vogelschutzgebiet "Wümmeniederung" gelegenen Fischerhuder Wurfscheibenschießstands hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg am Donnerstag das letzte Wort gesprochen und dem Schützenverein Fischerhude alle Illusionen um eine Wiederbelebung der umstrittenen Einrichtung genommen. Das Urteil ist endgültig und somit nicht mehr anfechtbar. Wie berichtet, hatte das Verwaltungsgericht Stade im Oktober in einem vom Naturschutzbund (Nabu) angestrengten Eilrechtsschutzverfahren den Landkreis Verden als beklagte Genehmigungsbehörde angewiesen, dem Schützenverein Fischerhude den Betrieb des mittlerweile sanierten Wurfscheibenschießstands bis zur gerichtlichen Entscheidung in den eigentlichen Klageverfahren zu untersagen. Die Fischerhuder Schützen hatten dagegen Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg erhoben. Diese Beschwerde hat das OVG nun also abgelehnt.

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