Otterstedter See Projekt Seaside Resort: Ratsmitglied schaltet Verwaltungsgericht ein

Ratsmitglied Hans-Jörg Wilkens hat beim Verwaltungsgericht Stade einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gestellt. Damit soll die Umsetzung des Bauprojekts am Otterstedter See untersagt werden.
18.08.2022, 15:03
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Projekt Seaside Resort: Ratsmitglied schaltet Verwaltungsgericht ein
Von Lars Köppler

Neue Hoffnung für die Anwohnerinnen und Anwohner des Otterstedter Sees, die das geplante Bauvorhaben "Seaside Resort" kritisch sehen: Mit einem sogenannten Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung ist jetzt das Ottersberger Gemeinderatsmitglied Hans-Jörg Wilkens (SPD) in die Offensive gegangen. Ziel des Rechtsanwalts und Sozialdemokraten ist es, den in der Ratssitzung am 24. Juni verabschiedeten Planaufstellungsbeschluss für das umstrittene Projekt vom Verwaltungsgericht Stade für nichtig erklären zu lassen. Sollte das Gericht dem Antrag stattgeben, dürften die im Rat gefassten Beschlüsse laut Vize-Verwaltungschef Christian Heinrich nicht umgesetzt werden. Wilkens erhofft sich derweil neue Beratungen in dem Gremium zu diesem Thema und ein Umdenken in der hiesigen Politik. "Wir schöpfen wieder Hoffnung, dass das von der Brüning-Gruppe geplante Bauvorhaben am Otterstedter See doch noch verhindert werden kann“, atmete Seeanwohner Henry Schulze auf, als er zusammen mit weiteren Betroffenen und Unterstützern von Wilkens' Vorstoß erfahren habe.

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