Fußball-Landesliga

TSV Ottersberg nimmt die Auswärtshürde in Stade und gewinnt mit 4:2

Der TSV Ottersberg spielt beim VfL Güldenstern Stade eine knappe Stunde in Überzahl. Die Gäste profitieren von dieser Situation und gewinnen das Spiel.
22.09.2019, 18:01
Lesedauer: 2 Min
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TSV Ottersberg nimmt die Auswärtshürde in Stade und gewinnt mit 4:2
Von Florian Cordes
TSV Ottersberg nimmt die Auswärtshürde in Stade und gewinnt mit 4:2

Dominik Rosenbrock schnürte bei Ottersbergs Auswärtssieg einen Doppelpack.

Björn Hake

Stade. Laute Musik und eine Extrarunde im Kreisverkehr – die Stimmung im Mannschaftsbus des TSV Ottersberg war auf der Heimfahrt aus Stade blendend. Das beweist ein kurzes Video, dass auf der Facebookseite des Fußball-Landesligisten veröffentlicht wurde. Dass die Ottersberger in Feierlaune gewesen sind, hatte einen triftigen Grund: Sie gewannen am Sonnabend mit 4:2 (3:1) beim VfL Güldenstern Stade.

Durch den Erfolg hat Ottersberg seine kleine Serie ausgebaut. Der TSV ist seit nunmehr drei Spielen ungeschlagen – für einen Aufsteiger ist das eine mehr als respektable Leistung. In Stade profitierten die Gäste allerdings auch von einem Platzverweis für Güldenstern. In der 34. Minute wurde Luca Wendlandt mit einer Roten Karte frühzeitig vom Platz geschickt. „Dieser Platzverweis hat uns natürlich gestärkt“, meinte Ottersbergs Coach Jan Fitschen. Zu dem Zeitpunkt, als auf dem Feld keine Gleichzahl mehr herrschte, stand es 1:1. Den frühen Führungstreffer hatte Dominik Rosenbrock für den TSV erzielt. Er schoss das 1:0 in der vierten Minute. Rabie Mselmi gelang 14 Zeigerumdrehungen später der Ausgleich. Als dann eine knappe Viertelstunde später der Platzverweis folgte, nutzte die Fitschen-Elf die Überzahl geschickt aus – und das sollte Konsequenzen für den Spielstand haben. Denn bis zum Seitenwechsel gingen die Ottersberger mit zwei Toren in Führung. Mit seinem zweiten Treffer des Tages erzielte Rosenbrock das 2:1 (40.), kurz darauf erhöhte Enes Acarbay auf 3:1 (43.). Damit ging eine ereignisreiche erste Halbzeit zu Ende.

Nach dem Seitenwechsel sollte es wesentlich weniger Höhepunkte geben. Die Ottersberger konzentrierten sich fortan darauf, dass Ergebnis zu verwalten. Das sollte für geraume Zeit auch gelingen. Zehn Minuten vor Schluss verkürzten die Gastgeber auf 2:3. Torschütze für Stade war Pascal Voigt. In der Schlussphase sollten die Ottersberger aber nicht mehr nervös werden. Dass die finalen Minuten ruhig verliefen, war auch Egzon Prcani zu verdanken. Der TSV-Stürmer stellte in der 87. Spielminute den Endstand her. Nach diesem Treffer stand der stimmungsvollen Rückfahrt nichts mehr im Wege.

„Natürlich hätte ich es gerne gesehen, wenn meine Mannschaft noch mehr Tore schießt“, sagte Jan Fitschen. Aber er wusste genauso, dass der Erfolg auch mit den vier Treffern ein sehr schöner ist: „Auch in der Höhe war der Sieg verdient.“ Nun fiebert der Coach dem Derby gegen den FC Verden am kommenden Freitag entgegen: „Mit unseren jüngsten Erfolgen haben wir die Plattform für einen tollen Derby-Abend gelegt.“

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