Handball-Landesliga

Ein Trio kämpft um den Titel

Der TV Oyten verliert zu Hause gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg. Da auch Schiffdorf an diesem Spieltag unterlag ist das Titelrennen nun wieder offen und zu einem Dreikampf geworden.
01.03.2020, 13:35
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prrütt

In der Handball-Landesliga bleibt das Titelrennen offen. Nachdem der TV Schiffdorf im Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck III gestrauchelt war (31:32), hat der TV Oyten einen ersten Mini-Matchball im Kampf um den Aufstieg durch eine 24:25 (9:12)-Niederlage gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg vergeben. Nach den Ergebnissen vom Wochenende kommen nun wieder alle drei Teams für die Meisterschaft in Frage. „Das Ergebnis aus Fredenbeck hat meine Spieler offensichtlich mehr gelähmt als motiviert“, zeigte sich TVO-Trainer Lars Müller-Dormann enttäuscht. Für die Gäste war es am Ende ein glücklicher, aber nicht unverdienter Sieg.

Sören Hassing hatte per Siebenmeter zunächst auf 5:3 (15.) für den TV Oyten gestellt. Eine Verwarnung gegen die Oytener Bank leitete dann die Wende ein. Beim 7:6 (21.) lagen die Gäste plötzlich vorne in der Pestalozzihalle, zur Pause betrug der Vorsprung der Mannschaft von Trainer Stefan Buß bereits drei Tore. Als die Gäste nach Wiederanpfiff auf 17:12 (39.) erhöhten, schien die Vorentscheidung gefallen. Doch eine harte Rote Karte gegen Grüppenbührens Sönke Dierks in Minute 52 brachte die „Vampires“ zurück ins Spiel: Beim 23:23 (58.) durch Robin Hencken (sechs Tore) war wieder alles offen. In der Schlussminute schien das Pendel dann sogar komplett in Richtung der Gastgeber auszuschlagen. Doch nach einer Auszeit von Müller-Dormann 40 Sekunden vor dem Ende verloren die TVO-Akteure die Nerven: Nach einem riskanten Pass zum Kreis kam die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg noch einmal in Ballbesitz und durch Rechtsaußen Nico Hennemann mit der Schlusssirene zum umjubelten Siegtreffer.

„Wir haben in der Auszeit klar den letzten Angriff vorgeben, aber die Jungs spielen dann ja lieber ihr eigenes Ding“, macht TVO Co-Trainer Marc Winter seinem Ärger Luft.

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