Handball-Oberliga Frauen TV Oyten II legt in der Abwehr die Basis zum Erfolg

Der TV Oyten II hat den MTV Rosdorf deutlich besiegt. In der Deckung standen die Gastgeberinnen gut und ließen zudem das Tempospiel des Gegners nicht zu.
16.10.2021, 17:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Jürgen Prütt

Schlussendlich war es dann doch eine klare Angelegenheit: Nach zähem Beginn und einer 15:9-Führung zur Halbzeit haben die Oberliga-Handballerinnen des TV Oyten II die Gäste vom MTV Rosdorf im zweiten Abschnitt überrollt. Am Ende schrammte das Team von Trainer Kai Flahtmann beim 38:17-Erfolg nur knapp an der 40-Tore-Marke vorbei. Nach vier Spielen nimmt die Drittliga-Reserve mit 6:2 Punkten in der Tabelle der Oberliga Niedersachsen Platz drei ein. Nach eine kurzen Pause geht es für die Zweitvertretung der "Vampires" am 30. Oktober auswärts mit der Partie beim punktgleichen Rangzweiten SV Altencelle weiter.

Im Vorfeld der Begegnung hatte Kai Flathmann noch vor dem Tempospiel der Gäste gewarnt. In den 60 Minuten war davon allerdings nicht viel zu sehen. Vielmehr kam der TV Oyten II ab dem 4:4 (13:9) mit einer starken Charlotte Schumacher im Tor immer besser in Fahrt. In Minute 21 lag das Heimteam nach einem Doppelpack von Katrin Salkic erstmals mit vier Toren vorne – 9:5. Marie Schote und Alena Böttjer erhöhten in Unterzahl auf 13:8 (27.). Mit dem Pausenpfiff stellte Kreisläuferin Mareike Schlegel nach schönem Anspiel von Kim Pleß auf 15:9.

Nach Wiederanpfiff fand der Rangzwölfte aus der Nähe von Göttingen quasi nicht mehr statt. "Wir haben das Körperliche nicht angenommen", zeigte sich Gäste-Coach Sascha Heiligenstadt enttäuscht vom Auftritt seiner Sieben. Derweil hatte sich Oyten längst auf den Weg zu einem Kantersieg gemacht: Rechtsaußen Marie Schote zeichnete mit ihrem insgesamt achten Treffer für das 31:12 (49) verantwortlich, zwei Minuten vor der Schlusssirene traf Sarah Kennerth zum 38:16.

"Unsere  Abwehr war die Basis für den Sieg. Wir haben das Tempospiel von Rosdorf gar nicht erst zugelassen und den Gegner mit den eigenen Mitteln geschlagen", resümierte Kai Flathmann. Am Ende war auch eine Rote Karte gegen Oytens junge Paula Rux nur eine Randnotiz. Die junge Kreisläuferin soll einen Gästespielerin bei einer Abwehraktion absichtlich im Gesicht getroffen haben – so hatten es zumindest die Schiedsrichter Pollmann/von Prössing gesehen.

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