Tischtennis-Landesliga

Landesligatauglichkeit erneut bewiesen

Der TV Oyten verabschiedet sich mit einem Sieg und einem Unentschieden in die Winterpause. Derzeit ist das Team Tabellendritter.
10.12.2019, 14:49
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Von Florian Kastens

Oyten. Viel besser hätte der Abschluss der Hinrunde für die Tischtennisspieler des TV Oyten nicht laufen können. Aus den beiden Heimspielen gegen den VfL Westercelle und gegen den ESV Lüneburg II holte der Landesligist drei Punkte und geht als Tabellendritter in die Winterpause.

TV Oyten - VfL Westercelle 8:8: Wie geplant mussten die Gastgeber an diesem Wochenende auf Spitzenspieler Peter Igel verzichten. „Das war im Vorfeld so abgesprochen. Angepeilt waren vor der Hinserie etwa drei Einsätze. Jetzt sind es doch einige mehr geworden“, erklärte Peter Igel, der sich aber stets über die Zwischenstände auf dem Laufenden hielt. Da auch die Gäste um den Ex-Oytener Julius Feldt mit Ersatz antraten, entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Nicht unbedingt erwartet ging der TV Oyten mit einer Führung aus den Doppeln hervor, da sowohl Oliver Helming/Dirk Chamier von Gliszczynski als auch Franz König/Arne Fichtner ihre Spiele gewannen. In einem hochklassigen Spiel setzte sich Dirk Chamier von Gliszczynski gegen seinen ehemaligen Mitspieler Julius Feldt in fünf Sätzen durch. „Julius hat sich toll entwickelt, aber Dirk spielt immer noch eine Klasse besser, wenn er ins obere Paarkreuz rutscht“, lobte Peter Igel beide Spieler. Da auch Vincent Vogel, Arne Fichtner und Rüdiger Sachs punkteten, lagen die Gastgeber gar mit 6:3 in Führung. Dann aber drehten die Gäste die Partie mit vier Siegen in Folge. Erst im unteren Paarkreuz gab es für den TV Oyten durch Arne Fichtner und Rüdiger Sachs die eingeplanten Punktgewinne. Im Schlussdoppel hatten dann Oliver Helming und Dirk Chamier von Gliszczynski knapp in fünf Sätzen das Nachsehen.

TV Oyten - ESV Lüneburg II 9:2: Am Folgetag wurde dann die Reserve des ESV Lüneburg überraschend deutlich mit 9:2 bezwungen. Wie schon am Vortag sorgten die Paarungen Oliver Helming/Dirk Chamier von Gliszczynski und Franz König/Arne Fichtner für die Führung. Auch in den folgenden Einzeln ließen die Spieler des TV Oyten zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Sieg aufkommen. So baute das TVO-Sextett um Oliver Helming, Dirk Chamier von Gliszczynski, Vincent Vogel, Franz König, Arne Fichtner und Rüdiger Sachs den Vorsprung kontinuierlich aus und feierte einen gelungenen Abschluss der Hinrunde. „Gegen Lüneburg waren wir sicherlich favorisiert, aber so deutlich hatten wir es nicht erwartet“, analysierte Peter Igel das Punktspiel. Auch sein Fazit zum bisherigen Saisonverlauf fiel sehr positiv aus: „Wir sind als Dritter sogar in Tuchfühlung zu Platz zwei. Wohin die Reise für uns geht, kann man trotzdem nicht abschätzen. Dafür ist die Liga einfach zu eng und es gibt zu viele Unwägbarkeiten. Einige Teams rüsten zur Rückrunde ordentlich auf, da kommt also viel Bewegung rein. Dass unsere Truppe absolut landesligatauglich ist, haben wir jedoch klar unter Beweis gestellt.“

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