Triathlon

Gute Platzierung für Joachim Strobach

Die Bedingungen beim Triathlon in Bokeloh waren in diesem Jahr ein wenig anders, wegen der Pandemie. Dennoch legte der Oytener Joachim Strobach einen guten Wettkampf hin.
16.09.2021, 13:44
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Gute Platzierung für Joachim Strobach
Von Maurice Reding

Der Oytener Joachim Strobach ist kürzlich bei einem Triathlon in Bokeloh gestartet. Für den Sportler aus dem Landkreis Verden war es nicht das erste Mal, dass er an diesem Event teilgenommen hat. Doch dieses Mal war es besonders, weil bestimmte Corona-Maßnahmen den Wettkampf erheblich veränderten. Wie Strobach berichtete, waren keine Zuschauer auf dem gesamten Gelände zugelassen. Dort musste trotz der 3G-Regel ein Mund- und Nasenschutz getragen werden. Zudem gab es keine Siegerehrung. Nach dem Wettkampf durften die Duschen nicht benutzt werden. "Das alles drückte erheblich auf die ganze Stimmung und Atmosphäre. Auch das Wetter war sehr bescheiden, es hatte kurz vor dem Start noch geregnet und die Straßen waren nass und rutschig", sagte Joachim Strobach.

Vier Gruppen mit jeweils 26 Teilnehmern gingen in Bokeloh an den Start. Strobach war in die zweite Gruppe eingeteilt worden. In der ersten Disziplin Schwimmen gab es die nächste Besonderheit. "Es ging immer ein Teilnehmer ins Wasser mit Abstand von 20 Sekunden. Alle schwammen 400 Meter auf den acht Bahnen. Jede Bahn wurde gewechselt, damit niemand sich zu nah kam", erklärte Strobach. Der Oytener Triathlet kam dennoch gut zurecht und war nach knapp sieben Minuten aus dem Wasser. Seinen Konkurrenten Frank Bremer aus Altwarmbüchen, der kurz vor ihm gestartet war, hatte er schon nach 200 Meter überholt. Strobach brauchte insgesamt 8:48 Minuten.

Nach einem guten Wechsel war der Oytener schnell unterwegs und übernahm nach zwei Kilometern die Führung der zweiten Gruppe. Von nun an wurde er die ganze Radstrecke von einem Führungsfahrzeug begleitet. "Das war ein tolles Gefühl", fand Strobach, der die drei Anstiege von bis zu zehn Prozent erfolgreich bewältigte und den Vorsprung weiter ausbaute. Nach 38:59 Minuten – und damit der sechstschnellsten Zeit des gesamten Feldes, mit der er knapp vier Minuten flotter unterwegs war als Frank Bremer – ging es auf die Laufstrecke. Gleich zu Beginn ging es eine steile Treppe nach oben auf die Straße. "Das war richtig hart, denn die Beine waren noch nicht locker vom Radfahren", stöhnte Strobach. Der Oytener biss sich durch, fand nach gut einem Kilometer den Rhythmus und lief von nun an die vier Runden à 1,25 km mit jeweils einer 200 Meter langen Steigung von drei Prozent.

Anfang der dritten Runde wurde Strobach von einem jüngeren Teilnehmer aus seiner Gruppe überholt. Mit einer Laufzeit von 22:50 Minuten war der Triathlet angesichts der Strecke sehr zufrieden. Konkurrent Bremer brauchte 23:08 Minuten. Mit einer Gesamtzeit von 1:08,55 Stunden gewann Strobach mit etwas mehr als fünf Minuten Vorsprung vor Frank Bremer, der 1:14,21 Stunden benötigte. Mit Gesamtplatz neun schaffte er es sogar unter die Top Ten. Zum Ende der Saison wartet auf Joachim Strobach ein Wettkampf in Buchholz. Dort wird auch die bekannte Staffel "Aller Express" am Start sein.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+