Handball-Landesliga Frauen

Am Ende ist es eine „Kopfsache“

Der TSV Intschede führ bei der HSG Delmenhorst hoch. Das Spiel ging aber dennoch verloren.
16.02.2020, 18:49
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Von Jürgen Prütt

Der TSV Intschede hat sich in der Handball-Landesliga der Frauen vorerst aus der Spitzengruppe verabschiedet. Nach einer 33:35 (19:18)-Niederlage bei der HSG Delmenhorst weist der von Jannik Sievers trainierte Aufsteiger als Fünfter des Klassements 16:14 Zähler auf.

An der Delme gaben die Gäste das Spiel in den Schlussminuten aus der Hand. Bis zum 33:32 (57.) durch Natascha Lokovac war der TSV Intschede in dem Auswärtsspiel nicht einmal in Rückstand geraten. In der Schlussphase hatte die HSG allerdings das größere Stehvermögen. Durch drei Treffer in Folge entriss die Sieben von Trainer Ingo Renken den Gästen einen möglichen Sieg.

Zwölf Minuten vor dem Ende schien der TSV nach dem Treffer von Luisa Hahn (32:25) auf die Siegerstraße eingebogen zu sein. Bis dahin hatte Sievers das bis dato beste Auswärtsspiel seiner Sieben gesehen. „Dann landen zwei Bälle von uns am Pfosten und die Würfe des Gegners gehen mit Glück rein“, war es für den Trainer am Ende eine „Kopfsache“. Das Momentum sei dann aufseiten der HSG gewesen, befand Sievers. Man würde im ersten Jahr in der Liga in solchen Phasen ab und an noch Lehrgeld zahlen, meinte der 24-Jährige. Das gute Gefühl aus 48 Minuten wolle man mit ins Heimspiel gegen den Tabellenzweiten HSG Bützfleth/Drochtersen nehmen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+