Handball-Landesliga Frauen

Ansprache verleiht dem TSV Intschede neuen Mut

Dem TSV Intschede ist im siebten Auswärtsspiel der zweite Sieg gelungen. Dafür musste sich die Truppe von Coach Jannik Sievers in der Partie gegen Bremerhaven aber nach der Pause mächtig steigern.
19.01.2020, 20:38
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Ansprache verleiht dem TSV Intschede neuen Mut
Von Patrick Hilmes

Sechs Auswärtsspiele, nur ein Sieg. Die Frauen des TSV Intschede hatten sich bereits vor dem Spiel bei der LTS Bremerhaven bestens als Aufsteiger in der Handball-Landesliga integriert, doch in der Fremde schwächelte die Truppe von Coach Jannik Sievers immer wieder. Nicht so nun in Bremerhaven, wo ein 29:25-Sieg eingefahren werden konnte. Doch bereits das Halbzeitergebnis von 13:17 zeigt, dass das kein Selbstläufer war.

„Das wurde langsam zur Kopfsache mit den vielen Auswärtspleiten. Das wiegte dann auch in der ersten Halbzeit schwer“, erzählte der TSV-Trainer. Seine Sieben lief von Beginn an einem Rückstand hinterher, der zur Pause am größten war. „In der Kabine habe ich dann nochmals darauf hingewiesen, dass wir schon häufiger Rückstände aufholen und drehen konnten. Das scheint zusätzlichen Mut freigesetzt zu haben.“ Dieser zusätzliche Mut spiegelte sich auch gleich im Ergebnis wider. Intschede konnte bereits in Minute 35 auf 17:17 stellen. Bis zum 23:23 blieb die Partie dann ausgeglichen, eher sich die Gäste absetzten. „Mit einer Deckungsumstellung haben wir besseren Zugriff auf den Bremerhavener Rückraum bekommen und mit Lena Hahn hatten wir einen starken Rückhalt“, nannte Sievers zwei weitere ausschlaggebende Punkte für den Auswärtserfolg.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+