Landesliga Frauen Ein Trainer geht

Weil sich Lajos Meisloh auf die Verbandsliga konzentrieren will, verlässt er als Coach die Handballerinnen des TSV Intschede. Zudem gibt es im Kader des Aufsteigers ein paar weitere Veränderungen.
06.08.2019, 20:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Intschede. In der vergangenen Saison waren Jannik Sievers und Lajos Meisloh bei den Handballerinnen des TSV Intschede die Architekten des Erfolgs. Als Vizemeister der Landesklasse hinter dem ATSV Habenhausen II schaffte das Team aus der Gemeinde Blender unter den beiden jungen Trainern den Sprung in die Landesliga. In der neuen Liga will sich die Crew vom Weserstrand um die erfahrene Haupttorschützin Michele Dahlenorf schnell etablieren. Auf der Bank des TSV wird zukünftig allerdings nur noch Jannik Sievers sitzen. Lajos Meisloh will sich voll und ganz auf seine Spielertätigkeit beim Verbandsliga-Aufsteiger TSV Daverden konzentrieren.

„Ich manage die Frauen des TSV Intschede in der neuen Saison alleine“, bestätigt Jannik Sievers die Änderung auf der Trainerposition. Wie der Student an der Universität in Oldenburg erläutert, wird es auch beim Kader einige Veränderungen geben. Sievers: „Friederike Hinz, Mia Bruhn und Cynthia Haase gehören nach einem Auslandsjahr wieder zur Mannschaft.“ Das Trio rückt für Helen Kammann und Gesa Wolters in den Kader. Beide Spielerinnen werden die Premierensaison des Klubs von der linken Weserseite in der Landesliga berufsbedingt verpassen.

Den Ausstieg von Lajos Meisloh kann Jannik Sievers nachvollziehen. „Nach dem Aufstieg der Daverdener Männer muss Lajos dort mehr investieren. Dass man sich dann auf eine Sache konzentriert, ist völlig normal“, sagt Sievers. Derweil befindet sich der 24-Jährige mit seinem Team in der Vorbereitung auf die neue Saison. Nachdem in den vorigen Wochen vorrangig an der Kondition gefeilt wurde, stehen an diesem Wochenende die ersten Testspiele für Intschede an. Am Sonnabend heißt der Gegner HSG Nienburg aus der Landesliga Lüneburg, am Sonntag geht es gegen den ehemaligen Ligagefährten vom TuS Rotenburg. Bei diesen Partien wird es jedoch nicht bleiben: In den kommenden Wochen stehen neben den wöchentlichen Einheiten noch ein Trainingslager in Westerstede, ein Testmatch gegen den TV Oyten III sowie ein Turnier beim TSV Morsum auf dem Plan.

Drei Heimspiele, drei Wochen Pause, eine weitere Begegnung vor eigenem Anhang und danach vier Partien in der Fremde: So sehen für den TSV Intschede ab September die ersten Wochen in der Landesliga aus. Für das ungewöhnliche Auftaktprogramm hat Jannik Sievers eine einfache Erlärung: „Wir haben einige Partien verlegt. Für unsere Spielerinnen haben die Erntefest-Wochenenden in Blender und Intschede im September eine hohe Priorität. Da rücken Handballspiele schnell mal in den Hintergrund.“

Aktuell ist Jannik Sievers beim TSV noch als Einzelkämpfer unterwegs. Er sei aber guter Hoffnung, dass bis zum ersten Punktspiel ein Betreuer mit auf der Bank sitzen wird. Er habe eine Idee und Gespräche würden laufen, erklärt Jannik Sievers. Noch sei aber nichts spruchreif.

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