Rallye Dakar

Es geht wieder nach oben für die Schröders

Jürgen und Daniel Schröder haben in der Gesamtwertung wieder einige Plätze gutgemacht. Allerdings hätte es für die beiden Thedinghäuser auf der vierten Etappe noch besser laufen können.
11.01.2019, 14:10
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Es geht wieder nach oben für die Schröders
Von Florian Cordes
Es geht wieder nach oben für die Schröders

Technische Probleme am Nissan verhinderten ein noch besseres Resultat der Schröders.

PS Laser Racing

Arequina. Nach der verpatzten dritten Etappen wollten Jürgen und Daniel Schröder beim vierten Abschnitt der Rallye Dakar mit aller Macht wieder einige Plätze gutmachen. Und das ist den beiden Motorsportlern aus Thedinghausen gelungen. Auf der 511 Kilometer langen Strecke (Wertungsprüfung 405 Kilometer), die in Peru von Arequina nach Tacna führte, steuerte das Vater-Sohn-Gespann seinen Nissan in der Gesamtwertung von Platz 67 auf Rang 41. Die Etappe war gleichzeitig der erste Abschnitt der sogenannten Marathon-Etappe. Denn im Ziel wartete auf die Teilnehmer nicht die Service-Crew. Die beiden Thedinghäuser mussten in Tacna ihre Qualitäten als Mechaniker unter Beweis stellen und Reparaturen an ihrem Wagen selbst vornehmen.

Zuvor hatten die Schröders eine gute Etappe hingelegt, mit der Fahrer Jürgen Schröder jedoch nicht vollends zufrieden war: „Eigentlich war es ein guter Tag für uns. Wenn nicht der Nissan ein paar Schwierigkeiten gemacht hätte. Es ärgert mich schon ein wenig, dass wir zum Ende einige Teilnehmer, die wir schon auf der Strecke überholt hatten, wieder passieren lassen mussten. Wir haben dadurch mehr als zehn Plätze in der Tageswertung verschenkt.“ Das Ziel erreichten er und sein Sohn Daniel auf dem 36. Rang. Phasenweise wurden sie auf Platz 25 geführt. Mehr als die Hälfte der Etappe bewältigten die Schröders ohne Schwierigkeiten. Dann gab es technische Probleme am Nissan, sodass Jürgen Schröder Tempo rausnehmen musste. Dadurch büßten er und sein Sohn Daniel einige Plätze ein. Das eigentliche Ziel wurde aber dennoch erreicht: Es ging im Klassement weit nach vorne.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+