Handball-Landesklasse Frauen Intschede hat den Aufstieg in der Hand

Der TSV Intschede hat gegen Rotenburg gewonnen und kann den Gang in die Landesliga nun aus eigener Kraft schaffen. Der TSV Morsum ist hingegen auf Schützenhilfe angewiesen.
02.04.2019, 15:52
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Landkreis Verden. In der Handball-Landesklasse der Frauen liefern sich der TSV Morsum und der TSV Intschede mit dem ATSV Habenhausen II einen Dreikampf um die beiden Aufstiegsplätze. Nach einem Unentschieden bei der HSG Mittelweser/Eystrup hat der TSV Morsum aktuell jedoch die schlechtesten Karten. Aus eigener Kraft kann hingegen der TSV Intschede den Aufstieg nach einem Sieg gegen den TuS Rotenburg perfekt machen. Eine weitere Niederlage vermeldet die HSG Cluvenhagen/Langwedel: Sie verlor deutlich bei der SG HC Bremen/Hastedt.

TSV Intschede - TuS Rotenburg 35:32 (18:12): Durch den Erfolg gegen die Gäste von der Wümme hat es der TSV Intschede nun in eigener Hand. Gewinnen die Frauen aus der Gemeinde Blender ihre drei letzten Saisonpartien, dann werden sie in der Spielzeit 2019/2020 ein Teil der Landesliga sein. Allerdings hat es gleich die kommende Aufgabe in sich: Es geht nach Bremen zum ATSV Habenhausen II, der als Spitzenreiter aktuell noch zwei Minuszähler weniger auf dem Konto hat als der TSV Intschede. Gegen den TuS Rotenburg sorgte die 14-fache Torschützin Michele Dahlendorf mit ihrem Treffer zum 12:9 (15.) erstmals für eine Drei-Tore-Führung. Bis zum Seitenwechsel baute Intschede diese auf sechs Tore aus. Im zweiten Abschnitt wuchs der Vorsprung nach einem Tor von Stina Winkelmann auf acht Treffer an – 26:18 (43.). Intschedes Trainer Jannik Sievers sprach nach dem knappen Sieg von einem „Meilenstein“ in Richtung Landesliga. Er habe zu keiner Phase der Partie am Sieg gezweifelt, versicherte der Coach.

HSG Mittelweser/Eystrup - TSV Morsum 21:21 (8:11): Das Remis ist für den TSV Morsum ein riesiger Dämpfer. Ausgerechnet beim Tabellendrittletzten HSG Mittelweser/Eystrup musste sich die Sieben von Trainer Timo Lütje mit einem Unentschieden begnügen. Einen „komplett gebrauchten Tag“ habe seine Mannschaft erwischt, befand Lütje. Allerdings hatte der Coach auch mit Personalsorgen zu kämpfen. Mit Antje Wilkens, Denise Schwarz, Edda Gohl, Alina Mielczarek und Paula Jacobsen fehlten fünf Stammspielerinnen. Als Lena Meding fünf Minuten vor dem Ende zum 21:18 getroffen hatte, schienen die Gäste ihre Ausfälle kompensieren zu können. Doch es kam anders: Die HSG Mittelweser/Eystrup traf noch dreimal in Folge zum Endstand. Lena Meding und Saskia Küster scheiterten in der Endphase vom Siebenmeterstrich. Nach zuletzt 1:3 Punkten sind die Morsumerinnen im kommenden Auswärtsspiel beim TuS Rotenburg unter Zugzwang. Holt der TSV an der Wümme nicht beide Punkte, dann dürfte sich das Thema sofortige Rückkehr in die Landesliga für den Klub von der linken Seite wohl erledigt haben.

SG HC Bremen/Hastedt - HSG Cluvenhagen/Langwedel 34:20 (20:10): „So einen Rückstand holt man nicht mehr auf.“ Zu dieser Erkenntnis ist Svenja Vast gekommen, nachdem die von ihr trainierte HSG Cluvenhagen /Langwedel im vorletzten Auswärtsspiel der Saison bei der SG HC Bremen/Hastedt in der 21. Spielminute mit 5:15 in Rückstand geraten war. Apropos Svenja Vast: Für die Trainerin der HSG ist nach dieser Saison Schluss: Sie wechselt zur HSG Verden-Aller und wird dann in der Saison 2019/2020 in der Regionsoberliga mit ihrem neuen Verein auf ihre aktuelle Mannschaft treffen. Sie wolle ihrer Sieben trotz der hohen Pleite in der Hansestadt keine Vorwürfe machen, meinte Svenja Vast. Nach dem deutlichen Rückstand habe sich die Mannschaft nicht hängen gelassen. Am Ende betrug der Abstand 13 Tore. Den letzten Treffer für die Gäste erzielte Jill Kramer, sie traf in der Schlussminute zum 20:33.

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