Handball-Landesklasse Frauen Morsum bleibt oben, Cluvenhagen unten

Der TSV Morsum hält den Kontakt zum Spitzenreiter Habenhausen II. Bei der HSG Cluvenhagen/Langwedel müssen sie sich dagegen mit dem Gedanken anfreunden, die Liga nach einer Saison wieder verlassen zu müssen.
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Von Jürgen Prütt

Der TSV Morsum hat in der Handball-Landesklasse der Frauen die nächste Hürde genommen. In dem Vergleich zweier Landesliga-Absteiger setzte sich das Team von Trainer Timo Lütje bei der SG HC Bremen/Hastedt durch. Während das Spiel des TSV Intschede gegen den SVGO Bremen auf den 23. Januar verlegt wurde, geht bei der HSG Cluvenhagen/Langwedel das Warten auf die ersten Punkte weiter. Der Aufsteiger unterlag in der Hansestadt Bremen bei der SG Arbergen/Mahndorf.

SG HC Bremen/Hastedt - TSV Morsum 24:28 (12:11): Durch den Sieg am Osterdeich bleiben die Gäste erster Verfolger von Spitzenreiter ATSV Habenhausen II. Den Erfolg sicherten sich die Morsumerinnen durch eine Leistungssteigerung im zweiten Spielabschnitt. Bis zum 9:5 (22.) waren zunächst jedoch die Gastgeberinnen am Drücker. „Ich habe daraufhin einige Korrekturen vorgenommen,“ sagte Timo Lütje. Ein wenig höher habe seine Mannschaft fortan verteidigt, erklärte der Coach der Morsumerinnen. Und die Veränderungen sollten sich auszahlen: Denn fortan wurde es aus Sicht der Gäste besser. Beim 9:9 durch Tanja Widera war der TSV zurück im Spiel. Endgültig zur Wende kam es im zweiten Durchgang zwischen der 37. und 42. Minute. Innerhalb von fünf Minuten zog der Rangzweite von 15:14 auf 19:15 davon. Der Vier-Tore-Abstand hatte auch am Ende Bestand. Man dürfe sich nun im abschließenden Spiel des Jahres gegen die SG Arbergen/Mahndorf keinen Ausrutscher erlauben, warnt Timo Lütje. „Danach“, meinte er weiter, „werden wir uns zusammensetzten und über die Ziele für die Rückrunde sprechen.“

SG Arbergen/Mahndorf - HSG Cluvenhagen /Langwedel 34:19 (17:9): Der von Svenja Vast trainierte Aufsteiger zahlt in der höheren Liga weiterhin Lehrgeld. Auch im Osten der Hansestadt Bremen sollte die HSG Cluvenhagen/Langwedel ohne echte Chance bleiben. Die Gäste waren schlecht in die Partie gestartet. In Minute vier stand es in der Sporthalle der Bezirkssportanlage in Hemelingen 0:3 aus Sicht der HSG. Dass 1:3 durch Alena Ritter war danach nicht mehr als ein kleines Strohfeuer. Über 12:5 (22.) erspielte sich die SG Arbergen/Mahndorf bis zur Halbzeit einen komfortablen Acht-Tore-Vorsprung. Auch in Durchgang zwei war bei der HSG keine Besserung zu erkennen. Am Ende betrug die Differenz 15 Tore. Bei den Gästen aus Cluvenhagen gab es aber dennoch etwas Positives: Fast alle Feldspielerinnen trugen sich mindestens einmal in die Torschützenliste ein. Nach der neunten Niederlage im neunten Spiel bleibt die HSG Cluvenhagen/Langwedel aber sieg- und punktlos auf dem letzten Platz der Tabelle.

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