Landjugend Morsum

Noch ist die Mission geheim

Die Morsumer Landjugend nimmt auch in diesem Jahr wieder an der landesweiten „72-Stunden-Aktion“ teil. Was genau auf die Gruppe zukommt, ist daber noch geheim.
29.04.2019, 15:27
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Noch ist die Mission geheim
Von Onno Kutscher
Noch ist die Mission geheim

Die Mission in Morsum ist noch geheim.

Focke Strangmann

Selbst anpacken und etwas für die Heimatregion und die Dorfgemeinschaft machen: Mit dieser einfachen Formel lässt sich die „72-Stunden-Aktion“ der Niedersächsischen Landjugend (NLJ) zusammenfassen. Die 111 angemeldeten Ortsgruppen, das Projektteam und alle weiteren Beteiligten der landesweiten Veranstaltung fiebern dem Startschuss sicherlich schon entgegen. Unter dem Motto „Einfach ma machen!“ heißt es für die Ehrenamtlichen der Landjugendgruppen vom 23. bis 26. Mai, aktiv zu werden. Mit dabei ist in diesem Jahr auch wieder die Landjugend Morsum. Was genau auf die Morsumer zukommt, das ist noch ein Geheimnis.

„Welche gemeinnützige Aufgabe wir als Landjugend Morsum am Aktionswochenende in 72 Stunden zu erledigen haben, ist bis jetzt noch nicht einmal der Gruppe bekannt“, verrät Britta Stadtlander-Wilkens vom Morsumer Orga-Team. „Egal ob handwerklich oder kreativ, für jede Gruppe gibt es eine individuelle und gemeinnützige Aufgabe, die in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Agenten der Ortsgruppe entwickelt wurde“, sagt Jorrit Rieckmann, Bundesjugendreferent der NLJ. Ein geheimer „Agent“, der von der niedersächsischen Landjugend kontaktiert wurde, hat die Aufgabe ausgewählt und wird sie am Donnerstag, 23. Mai, um 18 Uhr im Feuerwehrhaus Morsum verkünden.

Große Aufgabenvielfalt

Bereits 1995, 1999, 2003, 2007, 2011 und 2015 hat die Niedersächsische Landjugend diese Aktion angeboten. „Geht nich, gibt’s nich!“ lautete das Motto der jüngsten Aktion, und so war es auch. Tausende von Landjugendlichen waren in ihren Orten unterwegs und planten und bauten, was das Zeug hielt. Die Aufgabenvielfalt war groß und reichte von der Planung eines Kinderfestes über den Bau einer Grillhütte bis zur Erstellung eines Radwegeplans der Umgebung. Für einige Ortsgruppen erfüllte sich sogar der Traum von einem eigenen Landjugendraum oder -haus.

Exemplarisch für alle teilnehmenden Gruppen findet am 23. Mai um 18 Uhr die landesweite Auftaktveranstaltung in Neuenkirchen (Melle) statt. Als besonderer Ehrengast wird auch Dietmar Wischmeyer alias Günther der Treckerfahrer, Niedersachsens Kult-Comedian und Schirmherr der diesjährigen 72-Stunden-Aktion, vor Ort sein.

Tatkräftige Unterstützung

„Ein guter Rückhalt im Dorf ist daher grundlegend für den Erfolg der Ortsgruppen“, sagen Britta Stadtlander-Wilkens und Marten Röpke, 1. Vorsitzender der Landjugend Morsum. Die gesamte Dorfgemeinschaft solle in das Geschehen einbezogen werden. „Ohne die helfenden Hände und die vielen Sponsoren, die mit Sach- und Geldspenden die Landjugend im Jahr 2015 unterstützten, wären viele Aufgaben unlösbar gewesen.“ Auch für die Aktion im Mai 2019 erhofft sich die Landjugend Morsum offene Ohren für ihre Anliegen und tatkräftige Unterstützung.

Den Ortsgruppen der Niedersächsischen Landjugend bietet die 72-Stunden-Aktion viele Möglichkeiten. Sich selbst ausprobieren, schwierige Herausforderungen gemeinsam als Gruppe anpacken, etwas für die Dorfgemeinschaft tun und anschließend das Ergebnis der Aufgabe miteinander feiern – das ist das Wesentliche der 72-Stunden-Aktion, schreibt die Niedersächsischen Landjugend. Rund 70 Abgeordnete und Mitglieder aus anderen Vereinen und Verbänden, wie Landvolk oder Landfrauen, haben sich für Besuche bei den Ortsgruppen angemeldet. Weitere Informationen sind auch im Internet unter www.72-stunden-aktion.de zu finden.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+