Rallye Dakar Daniel Schröder hat ein Abenteuer in der Wüste hinter sich

Daniel Schröder aus Thedinghausen hat an der 44. Rallye Dakar teilgenommen. Unsere Fotostrecke zeigt eine Auswahl an Bildern des zweiwöchigen Motorsportevents.
20.01.2022, 05:00
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Daniel Schröder hat ein Abenteuer in der Wüste hinter sich
Von Maurice Reding

Sandige Dünen, Reifenwechsel mitten in der Wüste oder die tief stehende Sonne, die den Blick erschwerte: Die 44. Rallye Dakar stellte die Fahrer vor einige Herausforderungen. Zwei Wochen durchquerten sie die Wüste in Saudi-Arabien. Um im Zielort Dschidda anzukommen, wo das Motorsportevent am Neujahrstag ebenfalls gestartet war, mussten sie einen Prolog und zwölf Etappen meistern. Einer von den Fahrern, die das geschafft haben, ist Daniel Schröder.

Der Thedinghauser trug zum ersten Mal die Hauptverantwortung im Auto. Ein Start bei einem der größten Motorsportereignisse der Welt war eigentlich nicht vorgesehen. Doch eine Verletzung von Vater Jürgen Schröder öffnete dem Motorsportler die Tür, an der Dakar teilzunehmen. Voller Vorfreude, aber auch mit gehörigem Respekt machte sich Daniel Schröder mit seinem Team auf den Weg in den Wüstenstaat, wo die Rallye Dakar zum dritten Mal in Serie ausgetragen wurde.

Unterstützung im Auto bekam Schröder von seinem erfahrenen Co-Piloten Ryan Bland. Das Duo war von Beginn an ein eingespieltes Team und bewältigte Etappe um Etappe. Ein Reifenwechsel mitten in der Wüste? Kein Problem für Schröder und Bland. Und wenn der Nissan mal Probleme machte, brachte das die beiden Motorsportler ebenfalls nicht aus dem Konzept. Ins Ziel kamen sie trotzdem.

Der Lohn ist Platz 36 in der Gesamtwertung der Automobile – und das von immerhin 72 Fahrern. Keine so schlechte Bilanz für jemanden, der zum ersten Mal als Hauptfahrer an der Rallye Dakar teilgenommen hat. Sein Ziel, die Dakar erfolgreich zu beenden, hat Daniel Schröder erreicht.

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