Morsumer Speeldäl Verwirrspiel in der Gartenlaube

Plattdeutsches Theater erfreut sich in der Samtgemeinde Thedinghausen großer Beliebtheit. Nun fiebern die Laienschauspieler der Morsumer Speeldäl ihrem nächsten Auftritt entgegen. Es ist eine Ganuerkomödie.
14.03.2019, 16:32
Lesedauer: 2 Min
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Verwirrspiel in der Gartenlaube
Von Onno Kutscher

Komödien mit einem kriminalistischen Hintergrund scheinen es den Laienschauspielern von der Morsumer Speeldäl angetan zu haben. Nachdem im vergangenen Jahr das Stück „Keen Moord ut Versehn“ auf die Bühne gebracht wurde, steht in diesem Jahr eine Gaunerkomödie auf dem Spielplan – „Överall Ganoven“ heißt das Stück, an das sich die Morsumer nun wagen. Das Publikum darf gespannt sein, denn es wird mal wieder turbulent.

Ohne schon im Vorfeld zu viel zu verraten, gibt Regisseur Werner Bammann bereits einen Einblick in die Handlung der Story. Alles beginnt mit einem Überfall auf den Juwelier Pechel. Die erste Spur führt in eine Gartenlaube, in der das Ganovenpaar (gespielt von Manon Meyer und Henning Krüger) seine Beute versteckt. Pech nur, dass sich zwei Landstreicherinnen (Inge von Salzen und Elisabeth Steffens) diese Laube als Winterquartier ausgesucht haben. Der Ärger ist programmiert, denn sie finden natürlich die kostbaren Schmuckstücke. Aber damit nicht genug.

Das Chaos ist perfekt

Nun kommt auch noch der Bankräuber (Arne Niemann) mit ins Spiel. Der nämlich versteckt auf dem Grundstück sein erbeutetes Geld. Die beiden Polizisten (Heini von Salzen und Uwe Wilkens) sind mit der ganzen Situation total überfordert. Die Lösung des Falls rückt damit in weite Ferne. Als dann auch noch das Liebespaar (Amira Thom und Jörg Meyer-Wilkens) in das Geschehen eingreift, ist das Chaos perfekt. Es will die Laube als Zwischenstation für seine Reise nach Gretna Green oder Las Vegas benutzen. Damit gerät auch das junge Paar ins Visier der ermittelnden Polizisten. Die tappen allerdings im Dunkeln. Denn aus ihrer Sicht sind sie nur noch von Ganoven umgeben, heißt es in der Ankündigung. Ob sich die Situation doch noch aufklärt, das erfährt man, wenn man die Vorstellungen der Speeldäl besucht.

Proben laufen auf Hochtouren

Damit den Schauspielern der Auftritt gelingt, muss natürlich fleißig geübt werden. „Die Proben laufen momentan auf Hochtouren“, versichert Regisseur Werner Bammann, der das Stück ausgesucht hat. Ein gelungenes Bühnenbild, entworfen und gestaltet von Manfred Scheffler, gäbe der Komödie aus der Feder von Wilfried Reinehr zusätzlich eine besondere Note. Als „Topustersche“ ist Ilona Krumbholz aktiv. Ulf Krumbholz kümmert sich um die Technik und Marion Tiekötter ist für die Maske zuständig.

Seit nunmehr 1956 ist die Morsumer Speeldäl schon dabei, ausgewählte plattdeutsche Stücke auf die Bühne zu bringen. Ziel ist es, jedes Jahr zu Ostern einen plattdeutschen Dreiakter vor Publikum zu präsentieren. Dieses Stück wird dann in der Regel vier bis fünf Mal aufgeführt.

" Överall Ganoven" wird an folgenden Termine n in hling ’s Gasthaus in Morsum aufgeführt: 21. April, Ostersonntag, um 20 Uhr (Eintritt 8 Euro); 28. April, Sonntag, 9.30 Uhr mit Brunch (18 Euro); 4. Mai, Sonnabend, 20 Uhr (8 Euro); 12. Mai, Sonntag, 9.30 Uhr mit Brunch (18 Euro). Der Vorverkauf beginnt an diesem Sonntag, 17. März, um 9.30 Uh r in hling ’s Gasthaus in Morsum. Ab dem 18. März können Karten in der Zeit von 19 bis 20 Uhr unter der Telefonnummer 0 42 33 / 3 14 bestellt werden. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www. speeldael.de.

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