Prozess gegen Bremer "Hells Angel" Uwe B. Gericht weist Antrag der Verteidigung zurück

Verden. Im Prozess gegen den Bremer "Hells Angel" Uwe B. hat das Verdener Landgericht den Antrag der Verteidigung auf Aussetzung der Verhandlung zurückgewiesen. Neue Erkenntnisse erhoffen sich die Verfahrensbeteiligten aus dem Buch eines "Hells Angels"-Aussteigers.
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Von Angelika Siepmann

Verden. Im Landgerichtsprozess gegen den Bremer "Hells Angel" Uwe B. (51) hat die 2. Große Strafkammer in Verden am Dienstag den Antrag der Verteidigung auf Aussetzung der Verhandlung zurückgewiesen. Neue Erkenntnisse erhoffen sich die Verfahrensbeteiligten aus dem Buch eines "Hells Angels"-Aussteigers.

Im Landgerichtsprozess gegen den Bremer "Hells Angel" Uwe B. (51) hat die 2. Große Strafkammer in Verden am Dienstag den Antrag der Verteidigung auf Aussetzung der Verhandlung zurückgewiesen.

Allerdings hat die Kammer die für kommende Woche angekündigte Vernehmung des "Höllenengel"-Aussteigers und Kronzeugen Thomas P. auf den 27. Oktober verschoben. Damit erhielten die Verfahrensbeteiligten genügend Zeit, das gestern erschienene Buch P.'s ("Der Racheengel") zu lesen, sagte der Vorsitzende Richter.

Sollten sich daraus neue Tatsachen herleiten lassen, könne man sich damit befassen. Die Anwälte des Angeklagten erklärten, ihr Mandant werde derzeit keine Angaben zur Sache machen. Uwe B. muss sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Er soll im März 2006 zu der Gruppe der "Hell's Angel" gehört haben, die in Stuhr-Brinkum fünf Mitglieder der verfeindeten "Bandidos" überfallen hatten.

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