Friedel Meyer ist schon seit 1945 dabei / Bezirksgeschäftsführer: Garant für soziale Gerechtigkeit Gewerkschaft ehrt langjährige Mitglieder

Landkreis Verden. Mit einem Streifzug durch die Geschichte der Gewerkschaften nach dem Zweiten Weltkrieg verband Rainer Kuhn, Bezirksgeschäftsführer von Verdi Nord-Niedersachsen/Bremen, die Jubilarehrung des Ortsverbandes Rotenburg-Verden im Café 'Zum Anker' in Dörverden. Viele langjährige und zu ehrende Mitglieder waren eigentlich eingeladen worden, zugesagt hatte aber nur ein Teil.
19.10.2010, 05:00
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Von Heiner Boesche

Landkreis Verden. Mit einem Streifzug durch die Geschichte der Gewerkschaften nach dem Zweiten Weltkrieg verband Rainer Kuhn, Bezirksgeschäftsführer von Verdi Nord-Niedersachsen/Bremen, die Jubilarehrung des Ortsverbandes Rotenburg-Verden im Café 'Zum Anker' in Dörverden. Viele langjährige und zu ehrende Mitglieder waren eigentlich eingeladen worden, zugesagt hatte aber nur ein Teil.

Auf die längste Mitgliedschaft blickt der 89-jährige Friedel Meyer aus Achim zurück, der schon im Herbst 1945 in die Gewerkschaft eintrat. Fünf Jahre weniger sind Siegfried Schaefer aus Verden, Bernhard Tschöpe aus Osterholz-Scharmbeck, Werner Asendorf und Paul Mollzahn aus Langwedel und Helmut Drewes aus Rethem gewerkschaftlich organisiert.

Das Wirtschaftswunder war im vollen Gange, als Heinz Haase, Hermann Köster und Fritz Hackspiel (alle aus Verden) Günther Wedekind aus Hellwege und Wedig Lassahn aus Westerwalsede 1960 in die Gewerkschaft eintraten. Zehn Jahre später waren das Karla Honigmann aus Oyten, Heinz Rath aus Kirchlinteln, Waltraut Schmökel aus Ottersberg und Ernst Warnke aus Visselhövede. Jüngere Mitglieder sind Anne-Katrin Hering und Martin Fröhlich (beide aus Verden), Olaf-Willi Brandt aus Kirchlinteln und Günter Röhrs aus Westerwalsede, die 1985 eintraten.

In seiner Laudatio hob Kuhn, der zusammen mit dem Vorsitzenden des Ortsvereins, Dietmar Teubert, die Ehrung vornahm, den Einsatz der Gewerkschafter für eine gemeinsame Idee hervor. Alle verbinde das Bewusstsein, dass nur eine durchsetzungsfähige und starke Gewerkschaft die gemeinsamen Ziele erreiche. Diese Organisationen ständen für Demokratie in den Betrieben und für soziale Gerechtigkeit.

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