Hilfe am Fahrrad nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle Menschen mit weniger Geld Gut beleuchtet durch den Winter

Achim. Im Winter ist eine gute Beleuchtung am Fahrrad im Zweifel lebenswichtig, heißt es von Axel Eggers, der in der Stadt Achim für Flüchtlinge und Integration zuständig ist. Aber die Räder der Flüchtlinge seien vielfach in schlechtem Zustand.
19.10.2016, 00:00
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Von Tina Hayessen

Achim. Im Winter ist eine gute Beleuchtung am Fahrrad im Zweifel lebenswichtig, heißt es von Axel Eggers, der in der Stadt Achim für Flüchtlinge und Integration zuständig ist. Aber die Räder der Flüchtlinge seien vielfach in schlechtem Zustand. Gerade die Beleuchtung und die Reflektoren seien an vielen Rädern kaputt oder fehlen gar ganz. „Alle Fahrräder, die wir den Flüchtlingen gegeben haben, waren repariert und verkehrssicher“, sagt Herbert Jäger, der als Mitglied der Achimer Flüchtlingshilfe ehrenamtlich gespendete Räder wieder herrichtet und an Flüchtlinge vergibt. „Aber nach einiger Zeit Benutzung sind die meisten Räder beschädigt.“ Darum führt er an zwei Nachmittagen im Oktober einen Beleuchtungs-Check durch. In Zusammenarbeit mit dem Bürgerzentrum Achim und der dort ansässigen Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt wird er am Donnerstag, 20., und am Freitag, 28. Oktober, um 15 Uhr vor dem Bürgerzentrum in der Magdeburger Straße Räder prüfen und kleine Reparaturen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit durchführen. Da Kleinmaterial aus Fördermitteln zur Unterstützung des Ehrenamts bezahlt wird, sind die Reparaturen in der Regel kostenlos. „Wir wollen nicht nur für Flüchtlinge da sein“, ergänzt Herbert Jäger, „Hartz-4-Empfänger haben genauso wenig Geld.“ Eingeladen sind daher Flüchtlinge und Empfänger von Arbeitslosengeld II, um ihre Räder winterfest zu machen.

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