"Europa muss gelebt werden" Junge Union besucht Brüssel

Verden·Brüssel (fr). Auf Einladung von Heinrich Klopp hatten einige Mitglieder der Jungen Union aus dem Kreis Verden kürzlich die Möglichkeit, die europäische Hauptstadt Brüssel näher kennenzulernen. Sie besuchten unter anderem die Niedersächsische Landesvertretung, das Europäische Parlament und das Atomium.
25.07.2011, 05:00
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Verden·Brüssel (fr). Auf Einladung von Heinrich Klopp hatten einige Mitglieder der Jungen Union aus dem Kreis Verden kürzlich die Möglichkeit, die europäische Hauptstadt Brüssel näher kennenzulernen. Sie besuchten unter anderem die Niedersächsische Landesvertretung, das Europäische Parlament und das Atomium.

In Niedersachsens Landesvertretung hatte der CDU-Nachwuchs die Chance, mit dem Leiter Michael Frericks ins Gespräch zu kommen, der ihnen die Aufgaben der Brüsseler Vertretung erklärte. "Wir arbeiten eng mit unserer Landesregierung zusammen und informieren sie, sobald wir beispielsweise Neuigkeiten aus der Kommission erfahren, die unser Bundesland betreffen", so Frericks. Anschließend ging es ins Europäische Parlament, wo der niedersächsische Europaabgeordnete Hans-Peter Mayer der JU für eine Diskussion zur Verfügung stand. So sprach man unter anderem über die mediale Wirkung der EU in Deutschland, die Dauer bis zur Verabschiedung einer Richtlinie oder Verordnung, und auch der Euro-Zustand wurde von den Jugendlichen hinterfragt.

Außerdem unternahm die JU einen Ausflug nach Waterloo, das 15 Kilometer südlich von Brüssel liegt. Hier hat Napoleon 1815 seine letzte Schlacht geschlagen, und mit Frankreichs Niederlage endete auch seine Herrschaft über Europa. Die JUler bestiegen den "Butte du Lion" (Löwenhügel), unternahmen eine Planwagenfahrt über das riesige Schlachtfeld mit seinen Bauernhöfen und informierten sich in Filmvorführungen und einem Panorama-Museum über die Schlacht von Waterloo. "Es ist toll, dass man die Geschichte hier vor Ort nachempfinden kann. Zum Glück leben wir heute in einem Europa, in dem es um das Miteinander, anstatt um das Gegeneinander geht", so Sven Segelke und Simon Burke und in einer Pressemitteilung der Jungen Union.

Auch der Grand Place und das Atomium durften bei dem Brüssel-Besuch nicht fehlen. "Vom Atomium aus hat man einen tollen Blick über die Stadt, und es macht Spaß, zwischen den verschiedenen Ebenen zu wechseln", kommentierten Nathalie Weiß und Larne Sprenger ihren Besuch. Die Atomkugeln vom Atomium sind durch lange Rolltreppen miteinander verbunden.

Abends erkundeten die JUler einige Kneipen und Bars und machten die Bekanntschaft von anderen jungen Europäern aus Frankreich oder England. "Es ist toll, dass wir heute die Möglichkeit haben, Jugendliche aus anderen Ländern kennenzulernen, uns mit ihnen auszutauschen und zu feiern. Deshalb ist es auch so wichtig, dass Europa gelebt wird und man nicht nur darüber spricht", meinen Maja Paepke und Steffen Lühning.

"Wir hatten spannende Tage in Brüssel, haben viel gesehen und viele Eindrücke mitgenommen, die wir so schnell nicht vergessen werden", resümiert Marcel Iden, Vorsitzender der Jungen Union Verden.

Die JU hat auf ihrer Internetseite www.ju-verden.de ein Brüssel-Tagebuch und einige Bildergalerien online gestellt.

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