Energiekosten Kreis Verden nimmt Abstand vom niedersächsischen Härtefallfonds

Zwei Monate nach der Ankündigung des Hilfspakets sieht der Landkreis viele offene Fragen in der Finanzierung und Umsetzung. Zudem gibt es grundsätzliche Zweifel an der Wirksamkeit des Programms.
07.10.2022, 17:47
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Felix Gutschmidt

In Berlin war zuletzt vom "Doppelwumms" die Rede, einem 200 Milliarden Euro schweren Hilfspaket, um Bürger und Betriebe angesichts extrem hoher Energiekosten zu entlasten. Bereits Anfang August hatte die Landesregierung ein Hilfepaket mit dem vergleichsweise funktionalen Namen "Niedersachsen – Gemeinsam durch die Energiekrise" vorgestellt. Ein Baustein davon war der sogenannte Härtefallfonds. Dieser soll ein lokales Angebot sein, das schnell und unkompliziert jenen hilft, "die irgendwie durchs Netz fallen". So beschrieb Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) bei seinem Besuch in Achim Anfang September das planmäßig zu gleichen Teilen von den Kommunen, Energieversorgern und dem Land finanzierte Modell. Von einer Umsetzung des Härtefallfonds ist der Landkreis Verden zwei Monate nach der Vorstellung weit entfernt. Zwar stand das Konzept am Freitag auf der Tagesordnung des Kreistags – allerdings eher als Randnotiz.

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren