Sanierung von Straßen und Radwegen

Gegen Schäden im Asphalt

Im Verdener Kreishaushalt sind für 2021 insgesamt rund drei Millionen Euro für die Sanierung von Kreisstraßen und Radwegen eingeplant.
20.10.2020, 15:34
Lesedauer: 2 Min
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Gegen Schäden im Asphalt
Von Onno Kutscher

Regen, Frost, Schnee und Hitze sowie Fahrzeugen aller Art – diesen Einflüssen sind sie jeden Tag ausgeliefert: die Kreisstraßen und Radwege im Landkreis Verden. Damit diese den Belastungen und Anforderungen standhalten können, bedarf es Pflege und Reparaturarbeiten. Um die Spuren und Verschleißerscheinungen auszubessern und zu gewährleisten, dass die Straßen auch weiterhin befahrbar sind, muss Geld in die Hand genommen werden. Im Haushalt 2021 hat die Kreisverwaltung für die Sanierung der Kreisstraßen insgesamt rund drei Millionen Euro veranschlagt, wie aus dem Haushaltsplan hervorgeht. Dazu gehören auch Instandsetzungen von Radwegen, Bauten und Ausstattungen der Kreisstraßenmeisterei sowie der Erwerb notwendiger Grundstücksflächen.

Mit einer genauen Auflistung für die geplanten Ausgaben im Haushaltsjahr 2021 wird sich am Dienstag, 27. Oktober, ab 17 Uhr der Planungs-, Wirtschafts-, Verkehrs- und Bauausschuss des Landkreises beschäftigen. Beginn der öffentlichen Sitzung im Kreishaus ist um 17 Uhr.

Risse und Spurrillen

In der entsprechenden Mitteilungsvorlage ist zu sehen, wo am meisten Geld eingeplant ist. „Die Fahrbahnoberflächen der asphaltierten Kreisstraßenabschnitte und Radwegabschnitte entlang von Kreisstraßen sind beidseitig durch Spurrillen, Risse, erhebliche Versackungen sowie Kantenabbrüche sehr stark beschädigt und müssen daher aus Gründen der Verkehrssicherheit saniert werden“, heißt es dazu erklärend in der Mitteilungsvorlage der Kreisverwaltung.

Unter anderem ist in der Gemeinde Dörverden demnach auf der Kreisstraße 14 zwischen Wahnebergen und Ahnebergen eine Deckeninstandsetzung geplant. Angesetzt sind im Haushalt 186 000 Euro. Auf der Kreisstraße 2 zwischen Oyten und Fischerhude geht es um den Radweg. Dieser soll zwischen Kilometer 8,8 und 9,8 saniert werden. Insgesamt 84 000 Euro plant die Kreisverwaltung dafür ein. Ebensolche Arbeiten sind auch auf der K 6 (Ortsdurchfahrt Baden) vorgesehen. Haushaltsansatz: 48 000 Euro. Für den Radweg auf der K 10 zwischen Langwedel und Dahlbrügge sind für Sanierungsarbeiten 46 000 Euro eingeplant. In der Gemeinde Thedinghausen soll zwischen den Ortschaften Morsum und Beppen der Radweg im Bereich Kilometer 6,298 und 8,908 saniert werden. Hierfür sind 146 000 Euro veranschlagt.

Förderung möglich

Im Zusammenhang mit Straßenbauarbeiten hatte das Land Niedersachsen bisher nur den Neubau oder den Ausbau kommunaler Straßen in Niedersaschen gefördert (Neubau von Radwegen an Kreisstraßen, Ausbau von Ortsdurchfahrten, Beseitigung von höhengleichen Bahnübergängen). Seit einiger Zeit besteht auch die Möglichkeit, dass das Land die Erneuerung der Fahrbahn fördert. Voraussetzung hierfür ist, dass sich durch die Bauarbeiten die Belastungsklasse der Fahrbahn erhöht, heißt es von der Kreisverwaltung.

Die Kreisstraßenmeisterei wird in den Planungen ebenfalls bedacht. Hier fließt das Geld vor allem in Ersatzbeschaffungen für Altgeräte. So sind unter anderem 12 000 Euro für eine Unimog Frontkehrmaschine vorgesehen. Außerdem 27 000 Euro für einen Frontausleger für einen Schmalspurgeräteträger und 42 000 Euro für einen Frontausleger für einen Unimog.

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