DGB-Chef Teubert für Abschaffung Praxisgebühr steuert zu wenig

Verden. Dietmar Teubert, Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Landkreis Verden, hat sich für die Abschaffung der Praxisgebühr ausgesprochen. Gleichzeitig kritisierte er, dass sich die FDP zwar auch immer wieder für die Abschaffung der Praxisgebühr ausspricht, einen entsprechenden SPD-Antrag im Bundestag jedoch mit den Stimmen von CDU und CSU abgeschmettert habe. Teubert: "Der ursprünglich mit der Praxisgebühr beabsichtigte Steuerungseffekt ist nicht eingetreten. Das so genannte Facharzthopping wurde nicht minimiert. Gleichwohl wurden Verwaltungskosten in erheblicher Höhe verursacht. Wenn sich aber eine Steuerungsmaßnahme als unwirksam erwiesen hat, muss man die Konsequenz ziehen und sie wieder abschaffen." Es müsse das Ziel bleiben, dass der Hausarzt erster Ansprechpartner des Patienten und "Lotse durch den Dschungel des Gesundheitssystems" sei, heißt es in einer Mitteilung. Die Praxisgebühr habe hier allerdings nicht gewirkt. Teubert fordert, "das Krankenversicherungssystem zur Bürgerversicherung weiterzuentwickeln".
10.08.2012, 05:00
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Von Fr

Verden. Dietmar Teubert, Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Landkreis Verden, hat sich für die Abschaffung der Praxisgebühr ausgesprochen. Gleichzeitig kritisierte er, dass sich die FDP zwar auch immer wieder für die Abschaffung der Praxisgebühr ausspricht, einen entsprechenden SPD-Antrag im Bundestag jedoch mit den Stimmen von CDU und CSU abgeschmettert habe. Teubert: "Der ursprünglich mit der Praxisgebühr beabsichtigte Steuerungseffekt ist nicht eingetreten. Das so genannte Facharzthopping wurde nicht minimiert. Gleichwohl wurden Verwaltungskosten in erheblicher Höhe verursacht. Wenn sich aber eine Steuerungsmaßnahme als unwirksam erwiesen hat, muss man die Konsequenz ziehen und sie wieder abschaffen." Es müsse das Ziel bleiben, dass der Hausarzt erster Ansprechpartner des Patienten und "Lotse durch den Dschungel des Gesundheitssystems" sei, heißt es in einer Mitteilung. Die Praxisgebühr habe hier allerdings nicht gewirkt. Teubert fordert, "das Krankenversicherungssystem zur Bürgerversicherung weiterzuentwickeln".

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