Bezirkspokal Alle raus

Die Fußball-Frauen TSV Etelsen, TSV Bassen und TSV Fischerhude-Quelkhorn haben eines gemeinsam. Für sie alle ist die Pokal-Saison bereits beendet.
12.08.2019, 14:30
Lesedauer: 3 Min
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Von Andreas Ballscheidt

Landkreis Verden. Im Wettbewerb um den Fußball-Bezirkspokal der Frauen kam das Aus für die drei Mannschaften aus dem Kreis Verden bereits in der Qualifikation. Der TSV Bassen verlor beim FC Hansa Schwanewede ebenso auf eigenem Platz wie der TSV Fischerhude-Quelkhorn gegen den ATSV Scharmbeckstotel. Auch der TSV Etelsen schaffte den Sprung in die Hauptrunde nicht. Das Team von Interimscoach Alexander Coels hatte gegen den FC Hambergen keine Chance.

TSV Etelsen – FC Hambergen 0:4 (0:1): „Natürlich hatten wir daarauf spekuliert, dass wir uns mit Glück durchsetzen. Aber Hambergen war einfach zu stark“, sprach Coels von einer verdienten Niederlage. Die Elf aus dem Kreis Osterholz hatte von der ersten Minute an das Sagen auf dem Platz am Schlosspark. Das Team von Coels lief den Spielerinnen des FC meist hinterher und sah sich mit großen Abwehraufgaben beschäftigt. Kaum einmal gab es Entlastungsangriffe der Blau-Weißen, die bis zur Pause froh sein durften, dass es nur 0:1 stand. Das Tor hatte Rieke-Katrin Krensellek in der 24. Minute erzielt. Auch nach der Pause war der FC deutlich besser, kam aber erst in der 70. Minute zum 2:0 durch Elena Rickers. Die Möglichkeiten zum Anschlusstreffer ließen in der Folge Etelsens Alissa Haase und Josefine-Marie Freese aus. Beide scheiterten an Torfrau Sarah Meyerdierks. Als die Beine bei den Gastgeberinnen in der Schlussphase immer schwerer wurden, gelangen Celine Götsche (84.) und Wiebke Denker (90.) zwei weitere Tore für den FC. „Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, zog Coels sein Fazit.

TSV Fischerhude-Quelkhorn – ATSV Scharmbeckstotel 0:1 (0:0): Trotz der Niederlage gegen den ATSV war Fischerhudes neuer Trainer Jörg Beese zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Es war eine Partie auf Augenhöhe, die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hatte“, fasste Beese zusammen, der auf wichtige Spielerinnen wie Esther Freese und Lucy Holsten verzichten musste. Zudem stellte Beese fest, dass man seiner Elf doch deutlich das harte Training der letzten Wochen angemerkt habe. Dadurch sei die Frische im Spiel noch nicht vorhanden gewesen. Die Niederlage ging aber dennoch in Ordnung, zumal sich der Landesligist aus Scharmbeckstotel vier Möglichkeiten erarbeitete und davon nach einer Stunde eine zum Siegtor nutzte. Die Beese-Elf hatte hingegen drei Chancen. Die beste davon besaß Nora Burmeister, die zehn Minuten vor Abpfiff Scharmbeckstotels Torfrau Melanie Wimmer bereits ausgespielt hatte, den Ball aber nicht scharf genug auf das Tor platzierte, sodass dieser von einer Abwehrspielerin gerade noch weggeschlagen werden konnte. „In der Schlussphase war Scharmbeckstotel cleverer. Da merkte man die Erfahrung aus der Landesliga“, sagte Beese, dessen Team bis zu seinem Ligaauftakt am 28. August beim MTV Jeddingen noch gut zwei Wochen Zeit hat.

FC Hansa Schwanewede – TSV Bassen 1:0 (1:0): Kreisligist Schwanewede hielt mit der Bezirksliga-Elf des TSV Bassen gut mit. „Es war eine ausgeglichene Partie mit spielerischen Vorteilen für uns“, sagte TSV-Pressesprecher Uwe Norden. In der zehnten Spielminute besaß Bassens Hannah Maruschke die Chance zum 0:1, verpasste die Hereingabe von Anne-Lena Lübkemann jedoch knapp. Das Tor des Tages fiel nach einer halben Stunde im Anschluss eines Eckstoßes durch Eileen Siemer, die den Ball aus Nahdistanz über die Torlinie schlenzte. Kurz nach dem 0:1 setzte sich Bassens Nina Kobelt über außen durch und wurde im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht, der Pfiff des Schiedsrichters blieb jedoch aus. Nach dem Seitenwechsel übernahm die Elf von Gästetrainer Bastian Okrongli die Kontrolle über das Spiel und kombinierten gefällig. Allerdings fehlte oft die zündende Idee beim letzten Pass in die Tiefe. Dennoch gelang Mara Schidzig ein Treffer, der jedoch wegen eines vorangegangenen Handspiels der Torschützin keine Anerkennung fand. „Nun können wir uns ganz in Ruhe auf die Liga vorbereiten, die mit einem Derby gegen Etelsen für uns am 24. August beginnt“, blickte Uwe Norden nach vorne.

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