1. Kreisklasse Fußball

Brunsbrock II bleibt Badens Verfolger

Der TSV Brunsbrock II festigt durch einen Heimsieg gegen den TSV Achim II den zweiten Platz. Der TSV Dauelsen kommt hingegen gegen Wahnebergen nicht über ein Remis hinaus.
18.11.2019, 12:07
Lesedauer: 3 Min
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Von Andreas Ballscheidt
Brunsbrock II bleibt Badens Verfolger

Rouven Post schoss Dauelsens Treffer gegen Wahnebergen.

Björn Hake

Landkreis Verden. In der 1. Fußball-Kreisklasse hat der TSV Dauelsen den Sprung auf Rang drei verpasst. Das Team von Jörn Liegmann kam trotz guter Torgelegenheiten gegen den auf einem Abstiegsrang platzierten SV Wahnebergen nicht über ein Unentschieden hinaus. Erster Verfolger von Spitzenreiter SV Baden, dessen Partie in Fischerhude ausfiel, bleibt Brunsbrock II. Die Roten Teufel hatten gegen Achim II in Heiner Winkelmann den Matchwinner.

TSV Brunsbrock II – TSV Achim II 1:0 (1:0): Das Team von Detlef Krikcziokat, der gegen Achim wegen einer Erkrankung von seinem Assistenten Stefan Oleinek vertreten wurde, feierte am vorletzten Spieltag der Herbstserie seinen dritten Sieg in Folge. In diesen Partien hatte die Elf zudem eine stabile Abwehr. Seit 285 Minuten haben die Roten Teufel nun kein Gegentor mehr kassiert. „Auf unsere Defensive sind wir natürlich derzeit besonders stolz“, sagte Oljenik. Die Brunsbrocker spielen mit einer Viererkette, in der Lennart Bening und Frederick Brandt die Zentral bilden. Davor agieren Jannik Strickland und Maximilian Magner zwei zuverlässige Sechser. In der Offensive hapert es allerdings beim Tabellenzweiten noch ein wenig. „Unsere Torchancen nutzten wir einfach zu wenig. Aber letztlich hatte es zuletzt ja gelangt, weil wir hinten nichts anbrennen ließen“, sagte Oleinek. Gegen die Achimer markierte Heiner Winkelmann das Tor des Tages. Nach einer Viertelstunde kam der Torjäger nach einer Flanke von Mike Benjamin Dobrinski an den Ball und jagte das Leder volley in die Achimer Maschen. Schon eine Woche zuvor gelang Winkelmann beim 1:0-Sieg gegen Riedes Zweite der Treffer des Tages. Bis zum Führungstor stellten die Hausherren die bessere Elf.

Nach der Führung setzte die Oljenik-Elf auf das Konterspiel. Achim gab daher den Ton an und hatte auch Chancen zum Ausgleichstor. TSV-Keeper Lukas Janke ließ aber keinen Treffer zu. Auch nach der Pause waren die Achimer am Drücker. Die Elf von Emir Abidobic rannte sich aber ein ums andere Mal an der gut gestaffelten Defensive der Gastgeber fest. Falls der Ball dann durch die Abwehrreihen kam, war Janke zur Stelle und hielt seinen Kasten bis zum Abpfiff sauber. Die Brunsbrocker Patrick Lehnert und Strickland hatten in der Schlussphase bei Kontern gute Chancen, auf 2:0 für ihr Team zu erhöhen. „Wenn das Spiel 2:2 ausgeht, dann ist es auch in Ordnung. So freuen wir uns über einen glücklichen Dreier und darüber, dass wir der Verfolger des Tabellenführers sind“, sagte Oljenik.

TSV Dauelsen – SV Wahnebergen 1:1 (0:0): Vor der Pause bekamen die Zuschauer am Bettenbruch nur Magerkost geboten. „Wir haben defensiv agiert. Und weil der SVW ebenfalls versuchte aus einer sicheren Abwehr heraus zu spielen, tat sich nicht viel auf dem Platz“, sagte Jörn Liegmann. Dauelsens Coach änderte die Spielweise seiner Elf in der Pause und ließ sie offensiver agieren. Dies kam zunächst den Gästen zugute, die nach einer Stunde das 0:1 erzielten. Tim Lüneburg hatte den Treffer nach einer Stunde erzielt, nachdem ihn Christoph Stötzel mit einem Pass in die Schnittstelle vorbildlich bedient hatte. „Der Treffer musste nicht unbedingt fallen. Meine Defensive hatte in dieser Situation nicht richtig aufgepasst“, sah Liegmann einen vermeidbaren Treffer des SVW. Wahnebergens Stötzel war ansonsten gut aufgehoben bei seinem direkten Gegenspieler Steen Bösche, der die Bewachung des torgefährlichen SVW-Spielgestalters übernommen hatte.

Die Gastgeber ließen sich vom SVW-Tor aber nicht aus dem Rhythmus bringen. Sie spielten weiter forsch nach vorne und kamen in der 75. Minute zum verdienten Ausgleichstreffer. Diesen markierte Rouven Post auf Zuspiel von Sascha Hohl, der sich auf der rechten Außenseite bis zur Grundlinie durchsetzte und das Leder auf den heraneilenden Post zurückpasste. Post traf aus vollem Lauf in den Torwinkel. In der Schlussphase hatten die Gelb-Blauen durch Hohl noch zwei gute Gelegenheiten, um einen Sieg zu feiern. Hohl scheiterte aber zunächst an SVW-Torhüter Christopher Senff und kurz darauf schoss er den Ball aus sechs Metern über das Tor der Gäste. „Wir hatten die Möglichkeiten zum Sieg. Mit dem Unentschieden sind wir aber auch zufrieden“, zeigte sich Liegmann bescheiden.

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