Handball-Landesklasse

Der Blick geht nach oben und unten

Die Aufstiegsränge sind für die Frauen vom TSV Morsum weiterhin in Reichweite. Der TV Oyten III muss hingegen noch ein paar Punkte sammeln, um in der Tabelle nicht abzurutschen.
16.12.2019, 17:02
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt
Der Blick geht nach oben und unten

Lisa Gagelmann gewann mit Morsum knapp in Fredenbeck. Sie selbst trug drei Tore zu dem Auswärtssieg bei.

Sebi Berens

Landkreis Verden. Der Landkreis Verden ist in dieser Saison mit zwei Teams in der Handball-Landesklasse der Frauen vertreten. Nach einem knappen Erfolg beim VfL Fredenbeck darf der TSV Morsum weiterhin von der Rückkehr in die Landesliga träumen. Dagegen geht der Blick beim TV Oyten III nach einer unglücklichen Niederlage gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen in der Tabelle nach unten.

TV Oyten III - HSG Bruchhausen-Vilsen 35:36 (15:20): Am Ende wurde die großartige Moral der Gastgeberinnen nicht mit etwas Zählbarem belohnt. Mit sechs Toren – 27:33 stand es aus Sicht des TVO – lag die Drittvertretung der „Vampires“ zehn Minuten vor dem Ende zurück. Bis dahin hatte der starke Aufsteiger aus dem Luftkurort die Mannschaft von Trainerin Merle Blumenthal auf Distanz gehalten. Auf eine spannende Schlussphase deutete zu diesem Zeitpunkt nichts hin. Diese bekamen die Zuschauer dann aber doch noch geboten. Tor um Tor kämpften sich die Oytenerinnen heran. Vier Minuten vor dem Ende war es tatsächlich geschafft: Vivienne Rojahn hatte zum 35:35 getroffen und alles war wieder offen. Für den Lucky Punch der Gäste zeichnete dann Rechtsaußen Ida Schumacher verantwortlich. „Da müssen wir einfach cleverer sein. 50 Minuten bestimmen wir das Spiel und dann stehen wir fast noch mit leeren Händen da“, zeigte sich Gäste-Coach Andreas Schnichels erleichtert. Derweil beendet der TV Oyten III die Hinserie auf Platz sieben. 8:14 Punkte hat die Blumenthal-Sieben aus elf Spielen geholt.

VfL Fredenbeck - TSV Morsum 27:28 (12:17): Ausschlaggebend für den Erfolg in der Geestlandhalle war für Timo Lütje die gute Deckungsarbeit seiner Mannschaft. Fredenbeck sei zunächst mit viel Power gekommen, berichtete der Coach des TSV. „Dann haben wir aber besser verteidigt, dem Gegner ist vorne kaum noch etwas eingefallen.“ Eine ganz starke Partie habe Kathrin Höher im Innenblock der 6:0-Deckung abgeliefert, gab es von Timo Lütje ein Sonderlob für die zweifache Torschützin. Alina Mielczarek hatte die 4:2-Führung des VfL ausgeglichen – 4:4 (7.). Fortan wurde das Match bis zur Halbzeit von den Gästen dominiert. Eng sollte es noch einmal Mitte des zweiten Durchgangs werden. Johanna Treude hatte in dieser Phasen zum 22:22 für die Gastgeberinnen getroffen. Timo Lütje: „Wir haben uns aber wieder gefangen und den wichtigen Sieg über die Ziellinie gebracht.“

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