Fußball 1. Kreisklasse Der siebte Streich des TSV Fischerhude-Quelkhorn II

Der TSV Fischerhude-Quelkhorn II baut seine Siegesserie aus. Gewonnen hat auch der SV Baden, der unaufhaltsam Richtung Titel marschiert.
04.11.2019, 12:57
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Von Andreas Ballscheidt

Landkreis Verden. Der SV Baden hat sich an der Tabellenspitze der 1. Fußball-Kreisklasse abgesetzt. Das Team der Trainer Tim Schwentke und Enrico Grüpmeier hat nach dem Erfolg im Stadtderby gegen den TSV Achim II über einen Vorsprung von acht Punkten. Und das gegenüber dem TSV Fischerhude-Quelkhorn II, der aufgrund eines knappen Erfolgs gegen Wahnebergen auf Rang zwei vorrückte.

TSV Fischerhude-Quelkhorn II – SV Wahnebergen 1:0 (0:0): Bei der Reserve des TSV Fischerhude-Quelkhorn läuft es seit Wochen rund. Jörg Seekamp hat nach dem Aufstieg vor einem halben Jahr eine schlagfertige Mannschaft auf die Beine gestellt, die gegen den SVW bereits ihren siebten Sieg in Serie feierte. Das Prunkstück der Seekamp-Elf ist die erfahrene Abwehr. Zu Saisonbeginn war die Defensive allerdings noch nicht sattelfest. Erst nachdem Seekamp von Vierer- auf Dreierkette umgestellt hatte, beißen sich die Angreifer der Gegner die Zähne an ihr aus. Allen voran Marcel Hartmann, Julian Raabe, Arne Nord, Mahmut Kadah und Jasper Wendelstein stehen Seekamp im Defensivverbund zur Verfügung, sodass er nicht nur über Qualität sondern auch Quantität verfügt. In der Offensive sind meist die schnellen und jungen Angreifer zu finden, die mit großem Einsatz für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgen. Das war nun gegen den SVW in der ersten Halbzeit erneut der Fall. Die Seekamp-Elf hatte ein deutliches Übergewicht und war dem Gegner, der fast ausschließlich mit langen und hohen Bällen operierte, spielerisch überlegen. Vor dem Kasten wollte es aber nicht so richtig zünden. Trotz guter Torgelegenheiten blieb es bei einer knappen 1:0-Führung. Den Treffer erzielte Jasper Wendelstein nach einer halben Stunde. Matthias Hildebrandt leistete die Vorarbeit mit einer präzisen Flanke. Wendelstein musste nur noch den Fuß hinhalten, um dem Ball die notwendige Richtungsänderung zu geben. In Halbzeit zwei stellten die Gastgeber zwar weiter das bessere Team, aber der SVW hatte jetzt auch seine Chance nach Kontern. So musste TSV-Keeper Jan Gätjen mehrfach klären und hatte einmal Glück, als der Ball von seiner Latte ins Toraus sprang. „Unser Sieg war verdient. Wir hätten uns aber auch nicht beschweren können, wenn es am Ende 1:1 steht“, sagte Seekamp.

SV Baden – TSV Achim II 5:2 (2:0): Die Saison ist nun fast zur Hälfte rum. Eine Frage stellt sich aber schon jetz: Wer soll dem SVB auf dem Weg zum Titel noch im Wege stehen? Die Elf von Schwentke und Grüpmeier hat auch im Stadtderby überzeugt und die Achimer Bezirksliga-Reserve deutlich bezwungen. Dabei war die Elf von Emir Abidobic mit breiter Brust angereist. Immerhin hatte das Team in dieser Serie noch keine Niederlage bezogen und kletterte nach zuletzt überzeugenden Siegen auf Rang drei der Tabelle. In Baden wurden den Achimern aber ihre Grenzen aufgezeigt. Schon vor der Halbzeit spielten die Hausherren ihre Offensivstärken aus und führten beim Pausenpfiff mit 2:0. Die Tore erzielten Erdal Yüksel per Abstauber (25.) und Denis Rogosin nach einer gelungenen Einzelaktion (35.). Nach der Halbzeit drängte das Team von Schwentke und Grüpmeier auf die Entscheidung. Nachdem Yüksel und Rogosin mehrere Chancen nicht nutzten, gelang Mehmet Kaldirici nach einer Stunde mit einem Distanzschuss das 3:0. „Es war ein Traumtor“, schwärmte Schwentke. Kaldirici zog aus gut 20 Metern ab, der Ball schlug zunächst gegen den Innenpfosten und dann ins TSV-Tor ein. Mit seinem zweiten Treffer erhöhte Rogosin auf 4:0 (75.). Für Achim schoss Marco Dowidat, der aus den Altherren ausgeliehen worden war, beide Treffer (80./88.). Das Badener 5:1 ging auf das Konto von Samethan Akkurt (88.). „Die Leistungen der Mannschaft sind derzeit sehr gut. Wir wollen unseren Vorsprung bis zur Winterpause halten, um eine gute Ausgangsposition zu haben, wenn es in die Frühjahrsrunde geht. Unser Saisonziel ist ganz klar der Aufstieg in die Kreisliga“, sagte Schwentke, der mit seiner Mannschaft auf dem besten Weg ist, dieses Ziel auch zu erreichen.

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