Handball-Landesklasse Durchwachsene Bilanz beim TSV Morsum, HSG Cluvenhagen/Langwedel und TSV Intschede

Während die Frauen des TSV Morsum gewinnen, unterliegt die HSG Cluvenhagen/Langwedel und und der TSV Intschede spielt remis.
11.03.2019, 15:31
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt

Landkreis Verden. Sieg, Niederlage und Unentschieden – das ist die Bilanz für die drei Vertreter des Kreises Verden in der Handball-Landesklasse der Frauen vom Wochenende. Der TSV Morsum setzte sich bei SVGO Bremen durch, der TSV Intschede entführte einen Zähler vom VfL Fredenbeck und die HSG Cluvenhagen/Langwedel kassierte im Heimspiel gegen den TuS Rotenburg trotz einer guten Leistung die Niederlage.

SVGO Bremen - TSV Morsum 24:30 (10:12): Erst in den letzten sieben Minuten ist der TSV Morsum im Norden der Hansestadt zu einem deutlichen Sieg gekommen. Zuvor war es lange Zeit eine Partie auf Augenhöhe. So war beim 24:23 (52.) aus Sicht der Gäste noch alles offen. Als dann Katrin Höher und Kristin Becker auf 27:23 gestellt hatten, war das Spiel zugunsten der Gäste entschieden. Während sich die Bremerinnen mit der Niederlage endgültig aus dem Rennen um die beiden Aufstiegsplätze verabschiedet haben, darf die Sieben von Trainer Timo Lütje auf die sofortige Rückkehr in die Landesliga hoffen. Als Zweiter des Klassements weist der TSV einen Zähler Vorsprung auf den Dritten TuS Rotenburg auf. Ob die Morsumerinnen am Ende der Saison tatsächlich den Aufstieg bejubeln dürfen, wird sich voraussichtlich in den Spielen gegen den TSV Intschede und TuS Rotenburg entscheiden.

VfL Fredenbeck - TSV Intschede 30:30 (17:15): Nach dem Unentschieden in der Geestlandhalle bleibt der TSV Intschede ein Kandidat für den Aufstieg. Diesen kann das Team der Trainer Jannik Sievers und Lajos Meisloh mit Erfolgen in den noch ausstehenden Partien gegen die in der Tabelle besser platzierten Teams vom TSV Morsum, TuS Rotenburg und ATSV Habenhausen II perfekt machen. Im Landkreis Stade bewiesen die Gäste nach einem 25:30 (53.)-Rückstand eine tolle Moral. Innerhalb von fünf Minuten machte der TSV Intschede aus dem Rückstand ein Unentschieden. Michele Dahlendorf stellte knapp drei Minuten vor dem Ende per Siebenmeter den Endstand her. Im ersten Abschnitt lag der TSV bereits mit 6:13 zurück, kam dann aber bis zur Halbzeit auf zwei Tore heran. Blickt man auf den Spielverlauf, dann war es ein gewonnener Punkt für die Mannschaft um die neunfache Torschützin Theres Meisloh.

HSG Cluvenhagen/Langwedel - TuS Rotenburg 20:25 (11:14): Einmal mehr hat sich das Schlusslicht, die HSG Cluvenhagen/Langwedel, gegen ein Topteam der Liga teuer verkauft. Bis zum 13:14 (32.) war in der Langwedeler Schulsporthalle nicht auszumachen, wer der designierte Absteiger und wer der Aufstiegsaspirant ist. Ihrer Favoritenrolle wurden die Gäste erst durch einen Zwischenspurt ab der 35. Spielminute gerecht. Bis auf 22:14 (46.) preschte der TuS Rotenburg in dieser Phase davon. Am Ende waren es dann fünf Tore Unterschied. Der Mannschaft von Trainerin Svenja Vast bleiben noch fünf Spiele in der Landesklasse. Bei sieben Zählern Rückstand auf die HSG Mittelweser/Eystrup ist der Klassenerhalt nur noch theoretisch möglich. Man werde aber weiterhin alles dafür geben, nicht punktlos abzusteigen, betonte Vast.

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