Fußball-Bezirksliga Frauen

TSV Bassen und TSV Fischerhude-Quelkhorn verpassen Sieg

Für den TSV Bassen und den TSV Fischerhude-Quelkhorn lief es an diesem Spieltag nicht wie gewünscht. Während die Wümmekickerinnen unentschieden spielten, verloren die Bassenerinnen überraschend.
20.09.2021, 11:39
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Ballscheidt

Die Fußballerinnen des TSV Bassen haben die Tabellenführung in der Bezirksliga Lüneburg West verloren. Das Team von Bastian Okrongli verlor am vierten Spieltag überraschend gegen die bis dahin noch punktlose Mannschaft der SG Beckedorf/Ritterhude. Ohne Treffer blieb der TSV Fischerhude-Quelkhorn, der von seiner Partie beim TSV Apensen mit einem torlosen Unentschieden zurückkehrte.

TSV Apensen – TSV Fischerhude-Quelkhorn 0:0: Beim Mitbewerber um den Titel langte es für das Team von Bernd Burmeister und Jörg Evers für einen Zähler. Allerdings hatten beide Mannschaften auch nicht mehr Punkte verdient gehabt. „Es war ein Spiel mit wenigen Höhepunkten auf beiden Seiten“, berichtete Fischerhudes Betreuer Michael Brüning. Dabei begann es furios für die Elf aus dem Kreis Verden. Schon in der ersten Minute hätte es 1:0 stehen können. Chiara Kommnick tauchte beim ersten Vorstoß frei vor Apensens Keeperin Annelen Frank auf. Bei ihrem Torschuss hatte Kommnick aber nicht genügend Druck auf das Leder gebracht, sodass Frank ohne Probleme hielt. „Das war es eigentlich, was wir uns an Tormöglichkeiten erarbeiteten“, sagte Brüning, der viele Abspielfehler im Spielaufbau beider Teams sah.

Gut allerdings war die Defensivarbeit der Fischerhuderinnen. Die beiden wieselflinken Außenstürmerinnen Jana Drechsel und Alina Mack wurden immer wieder daran gehindert, Flanken zu schlagen. Ines Joy Rainer, Katharina Aumann und Nele Brüning störten sie erfolgreich bei der Verrichtung ihrer Offensivbemühungen. Auch Lisa Hohenstein, die eigentlich vorderste Angriffsspitze beim Wümme-Team ist, verrichtete gute Arbeit. Zwar blieb Hohenstein als Angriffsspitze diesmal stumpf, arbeitete aber unermüdlich im Mittelfeld und nahm sich auch Abwehraufgaben an. „Im Endeffekt klappte nicht viel auf beiden Seiten und daher spiegelt das Ergebnis auch den Spielverlauf wieder“, lautete das Fazit von Brüning, der auf ein positives Resultat in der Heimpartie am Sonntag (13 Uhr) gegen den TSV Timke hofft.

TSV Bassen – SG Beckedorf/Ritterhude 1:2 (0:1): In der Anfangsphase wurde Bassen seiner Favoritenrolle noch gerecht. Das Team von Bastian Okrongli spielte zielstrebig nach vorn und besaß durch Alexia Weigandt und Hannah Maruschke gute Tormöglichkeiten. Diese verpufften jedoch, weil SG-Keeperin Merle Wiechers die abgefeuerten Bälle hielt. Der Druck erlahmte jedoch und die äußerst defensiv eingestellte SG-Elf verstand es, die Räume vor ihrem Strafraum eng zu machen. Die Grün-Roten fanden kein Mittel, um die Beton-Abwehr zu überlisten und erarbeiteten sich bis zur Pause keine erwähnenswerte Chance. Effektiver war die SG, die nach einem blitzsauberen Konter, den Valeria Giswien mit dem Führungstor abschloss, in die Kabine ging.

Ein Konter führte auch zum 0:2 aus Bassener Sicht. Den Treffer erzielte erneut Giswien. Die Okrongli-Elf, die immerhin vor der Partie eine makellose Bilanz von drei Siegen in drei Spielen aufzuweisen hatte, belagerte in der Folge förmlich den Strafraum ihrer Gäste. Es wurden aber keine Lösungen gefunden, um die Partie zu kippen. Erst in der Schlussminute gelang Hannah Maruschke auf Zuspiel von Alexia Weigandt der zu späte Treffer zum 1:2-Anschluss. „Wir sind unserer Favoritenrolle nicht gerecht geworden“, stellte Okrongli nach der ersten Saisonniederlage fest. „Es fehlte an der Effektivität. Darin war uns unser Gast, der sich auch kaum Chancen erspielte, überlegen. Deshalb geht der Sieg für die SG auch in Ordnung“, fügte Bassens Koordinator Uwe Norden an und hofft auf einen Erfolg am Sonnabend (16 Uhr) in der Partie beim VfL Wingst.

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