Fußball-Kreisliga Uphusen II verfolgt Dörverden

Der TB Uphusen II gewinnt mit Unterstützung aus dem Oberliga-Team gegen Langwedel II. Der SV Baden hat hingegen weiter mit Problemen zu kämpfen und verliert gegen den TV Oyten II.
12.10.2020, 13:23
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Von Andreas Ballscheidt

In der Fußball-Kreisliga hält der Abwärtstrend des SV Baden an. Gegen den TV Oyten II reichte es für das Team von Tim Schwentke nicht für einen Punkt, sodass der Aufsteiger auf dem vorletzten Rang der Tabelle rutschte. Nach oben geht es indes für den TB Uphusen II: Die Mannschaft von Mirko Kappmeyer und Aykut Kaldirici ist nach ihrem Erfolg gegen den FSV Langwedel-Völkersen II nun ärgster Verfolger von Spitzenreiter TSV Dörverden. Zwei Spiele wurden indes nicht angepfiffen – coronabedingt. Weil sich ein Spieler des SV Hönsich aus Vorsichtsmaßnahmen in Quarantäne befindet, traten der SVH und der TSV Brunsbrock nicht gegeneinander an. Der FC Verden 04 II traf zudem nicht auf den TSV Uesen, weil es in der Landesliga-Mannschaft des FCV viele Coronafälle gibt.

TB Uphusen II – FSV Langwedel-Völkersen II 6:1 (4:0): Bei der Reserve des TBU läuft es in dieser Saison bislang rund. Lediglich die Partie beim TV Oyten II wurde bislang verloren. Die Folge für die Mannschaft von Mirko Kappmeyer und Aykut Kaldirici ist ein oberer Tabellenplatz. „Wir sind natürlich froh, dass wir so gut in die Serie gestartet sind und hoffen darauf, dass wir weiter bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden können“, sagte Kappmeyer, der auch Lob an die Uphuser Oberliga-Elf verteilte. „Unseren Erfolg haben wir zu einem großen Anteil auch Christian Ahlers-Ceglarek zu verdanken, denn unser Oberliga-Trainer hilft uns mit Personal so gut er kann“, verriet Kappmeyer. Gegen die Bezirksliga-Reserve des FSV standen mit Keeper Maximilian Hentrich, Offensivspieler Kai Schmidt sowie Julian Stiehl gleich drei Mann in Kappmeyers Aufgebot, die eigentlich für die Oberliga vorgesehen sind. Der Erfolg liegt aber nicht nur an der guten Zusammenarbeit mit der eigenen Ersten, sondern ist auch der gut entwickelten Kameradschaft bei der Reserve zuzuschreiben. „Wir verstehen uns nicht nur auf dem Platz“, schildert Kappmeyer.

Beim eingeschworenen Team des TBU hatte der FSV vor der Pause große Probleme. Angetrieben von Stiehl und Schmidt sowie dem stark aufspielenden Joseph Airich rollte der Ball pausenlos auf den Kasten von Kai Sedlasek. Der FSV-Torhüter hielt zunächst auch, was zu halten war. Als Kaldirici nach Flanke von Baschar Djendu frei vor ihm auftauchte, stand es 1:0 (13.). Noch vor der Pause gelang Kai Schmidt dann ein lupenreiner Hattrick (34./42./45.), sodass der FSV bereits zur Pause geschlagen war. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Uphuser in Halbzeit zwei die Zügel schleifen. Es reichte zwar noch zum schnellen 5:0 durch Enes Yilmaz (48.), aber danach wurden die Gäste immer stärker. Verdient war daher auch das 1:5-Anschlusstor, welches Claudio Pisu markierte. „Bei uns war phasenweise die Luft raus. Aber mein Team hat sich zum Ende hin wieder gefangen und letztlich auch in der Höhe verdient gewonnen“, strahlte Kappmeyer, dessen Team durch Julian Stiehl zehn Minuten vor Schluss auf 6:1 erhöhte und nun ärgster Verfolger des Spitzenreiters TSV Dörverden ist.

SV Baden – TV Oyten II 2:4 (1:2): „Im Moment läuft es nicht richtig rund bei uns“, sagte Badens Pressesprecher Mirko Wiedemann, der insbesondere personelle Probleme beklagte. Diese ergeben sich vornehmlich aus Verletzungen von mehreren wichtigen Spielern. So hat sich Luka Buchwitz beim Saisonauftakt gegen den TSV Bassen II (1:2) einen Bänderriss zugezogen und fällt wohl für die komplette Herbstserie aus. Bei Luca Papazoglu hat ebenso Schwierigkeiten. Der Innenverteidiger hat muskuläre Probleme. Huseyin Tuncel ist nach einer Verletzung noch nicht wieder im Vollbesitz seiner Kräfte. Gegen den TVO ging es zudem überhaupt nicht gut für den SVB los. Schon nach zwei Minuten zappelte der Ball im Kasten von Christoph Blömer, der sich nach einem Pass von Mario Sonntag dem Oytener Angreifer Cedric Wagner gegenübersah. Wagner zögerte keine Sekunde und ließ Blömer keine Abwehrchance. Den frühen Rückstand steckten die Männer von Tim Schwentke allerdings gut weg. Sie spielten gegen die Oytener, die zuletzt zweimal ohne Torerfolg blieben und in die untere Tabellenregion rutschten, gut mit und hatten Chancen zum möglichen 1:1. Auf Zuspiel von Tuncel zögerte Ogün Murat aber zu lange und ließ die Torgelegenheit liegen.

Besser machten es die Gäste, die in der 39. Minute auf 2:0 erhöhten: Wagener überließ seinem Sturmpartner Mario Sonntag das Leder, der schließlich traf. Der SVB kam aber noch vor der Halbzeit zum Anschlusstor. Der Treffer resultierte aus einem Strafstoß, den Ahmet Kaldirici verwandelte (45.). Den Elfmeter verursachte Sebastian-George Rieper mit einem Handspiel. Die Badener sollten sogar noch einen zweiten Strafstoß bekommen. Diesmal hatte Oytens Florian Winkelmann die Hand am Ball. Torschütze für den SVB war erneut Kaldirici (90.). Doch das Tor kam zu spät, um die vierte Badener Niederlage zu vermeiden. Der TVO hatte zuvor durch Jannik Tölle (60.) und durch das zweite Tor von Sonntag (80) auf 4:1 erhöht.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+