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Fußball-Ligen werden aufgeteilt

Jetzt ist es amtlich: Die Landesliga Lüneburg und die Bezirksliga Lüneburg 3 werden in jeweils zwei Gruppen aufgeteilt. Nach einer Doppelrunde geht es mit einer Auf- und Abstiegsrunde weiter.
28.07.2020, 17:06
Lesedauer: 2 Min
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Von Jens Hoffmann und Florian Cordes
Fußball-Ligen werden aufgeteilt

Befürchtet, dass die Fußball-Landesliga an Attraktivität verlieren wird: Ottersbergs Trainer Jan Fitschen.

Björn Hake

Landkreis Verden. Jetzt ist es offiziell – und es dürfte so manche Vereinsverantwortlichen überrascht haben. Die Fußball-Landesliga Lüneburg und die Bezirksliga Lüneburg 3 werden zur kommenden Saison jeweils in zwei Staffeln aufgeteilt. Das bedeutet: Die Landesliga besteht demnächst aus einer Achter- und einer Neunerstaffel; die Bezirksliga 3 aus einer Gruppe mit zehn und einer mit elf Teams. Es wird jeweils eine Doppelrunde ausgetragen, also mit Hin- und Rückspielen. Im Anschluss geht es mit einer Auf- und einer Abstiegsrunde weiter. In der Landesliga dürfen die besten acht Teams die vorderen Rängen ermitteln, nur der Meister steigt auf. Von den neun Mannschaften der Abstiegsrunde müssen am Ende voraussichtlich fünf die Landesliga verlassen. Auch diese Runden werden mit Hin- und Rückspielen absolviert, wobei diejenigen Partien, die bereits in der Qualifikationsrunde stattgefunden haben, in die Wertung mit einfließen.

Die Einteilung erfolgt nicht nach regionalen Gesichtspunkten. So ist der TSV Ottersberg in seiner Gruppe zukünftig der einzige Vertreter aus dem Landkreis Verden, während der FC Verden 04 und der TSV Etelsen in der anderen Gruppe an den Start gehen werden. Otterbergs Trainer Jan Fitschen findet das schade: „Ich hätte eine einfache Runde mit einer 17er-Liga besser gefunden“, sagt er. „Die Landesliga wird meiner Meinung nach an Attraktivität verlieren.“ Dem hält der NFV-Spielausschussvorsitzende Jürgen Stebani entgegen, dass „nur auf diese Weise die Qualifikation werthaltig ist.“

Claudia von Kiedrowski, Staffelleiterin der Bezirksliga Lüneburg 3, hatte eigentlich angedacht, ihre Liga zu Saisonbeginn nicht aufzuteilen. Ihre Idee war es, dass die 21 Mannschaft zunächst eine einfache Runde ausspielen, um sie dann in eine Meister- sowie Abstiegsrunde aufzuteilen. Das geschieht nun nach der Qualifikationsrunde. Zehn Teams sollen in die Meisterrunde einziehen, die anderen elf Klubs ermitteln die Absteiger. „Mein Wunsch war durchaus eine gute Idee“, sagte sie auf Nachfrage. Dass nun aber alle vier Bezirksligen im gleichen Modus spielen, sei dennoch sinnvoll. So käme es zu keinen unterschiedlichen Situationen in den verschiedenen Staffeln, sollte es wegen der Pandemie erneut zu einer Aussetzung des Spielbetriebs kommen. Darüber hinaus müsse nun der Saisonbeginn terminlich festgelegt werden. Claudia von Kiedrowski: „Ein amtliches Datum für den Start gibt es noch nicht.“

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