Fußball 1. Kreisklasse

Hülsen II springt an die Tabellenspitze

Der TSV Brunsbrock II feierte gegen den TSV Thedinghausen II einen echten Kantersieg. Die Elf von Interimstrainer Stefan Oljnik fertigte die Gäste mit 7:2 ab. Auch der SV Vorwärts Hülsen II war erfolgreich.
21.09.2020, 14:58
Lesedauer: 3 Min
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Von Andreas Ballscheidt
Hülsen II springt an die Tabellenspitze

Half bei der zweiten Mannschaft des SV Hülsen im Heimspiel gegen den TSV Blender aus und erzielte direkt zwei Treffer: Rafael Franco.

Björn Hake

Der SV Vorwärts Hülsen II hat in der 1. Fußball-Kreisklasse auch sein drittes Spiel gewonnen. Dank des Erfolges gegen den TSV Blender zog das Team von Koray Vurus an der Konkurrenz vorbei und hat sich an die Spitze der Tabelle geschoben. Einen Sprung von Rang acht auf Tabellenplatz zwei schaffte die Brunsbrocker Reserve, die einen Kantersieg gegen das Schlusslicht TSV Thedinghausen II feierte.

SV Vorwärts Hülsen II - TSV Blender 3:2 (2:0): Vor der Pause hatten die Gastgeber das Spiel komplett unter Kontrolle und agierten überlegen. Die frühe Führung für den SVH erzielte Rafael Franco, den sich Vurus aus dem Bezirksliga-Kader ausgeliehen hatte. Die Vorarbeit lieferte dafür Patrick Preisler. Auch das 2:0 ging auf das Konto von Franco, der diesmal nach Querpass von Pablo Kaiser traf (32.). Mit dem beruhigenden Vorsprung ging es in die Kabine. „Alle hatten gedacht, dass das Spiel bereits zu diesem Zeitpunkt gelaufen ist, denn wir besaßen noch diverse Möglichkeiten, um mehr Treffer zu markieren“, berichtete Vurus. Doch so einfach wurde es dem neuen Spitzenreiter nicht gemacht. Die Gäste begannen nun nämlich zu kämpfen und stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Nach einer Stunde wurde dies belohnt. Nikolai Diwisch stand plötzlich frei vor Hülsens Keeper Tim Gottschalk und verlud ihn, sodass es nur noch 1:2 aus Sicht des TSV Blender stand. „Zum Glück hat mein Team den Hebel sofort wieder umgelegt und das Heft in die Hand genommen“, erkannte Vurus jetzt wieder mehr Konzentration bei seinen Schützlingen, die nach Traumpass von Malte Schultze auf Preisler die Entscheidung unter Dach und Fach brachte. Preisler hatte nämlich keine Mühe mehr, den Gäste-Torhüter Finn Wolters auszuspielen und das 3:1 zu erzielen (68.). Am Sieg des SVV änderte auch das erneute Anschlusstor des TSV Blender durch den Spielertrainer Lars Hustedt (71.) nichts mehr. Hülsens Defensive um Innenverteidiger Dominik Sielemann und Ismail Avanas, die zu Saisonbeginn aus Rethem kamen, ließen nichts mehr anbrennen.

TSV Brunsbrock II - TSV Thedinghausen II 7:2 (1:0): Bis zur 75. Minute sah es an der Kohlenförde noch so aus, als sollten sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden trennen. Beim Stand von 2:2 ging es in die Schlussphase, als eine Entscheidung des Schiedsrichters für Aufsehen sorgte. Beim Abspiel von Sebastian Brünger stand Suleyman Kone, der den Treffer zum 3:2 markierte, im Abseits. So jedenfalls hatten es die Gästespieler gesehen. Auch der Brunsbrocker Interimscoach Stefan Oljnik, der Trainer Detlef Krikcziokat an der Seitenlinie vertrat, sprach von einer strittigen Entscheidung. Den Schock verarbeiteten die Blau-Gelben im weiteren Verlauf nicht und gerieten noch arg unter die Räder. Brünger nach Solo von der Mittellinie (78.) und Hans-Henning Willenbrock, der einen Freistoß aus gut 20 Metern in die Tormaschen jagte (83.), sorgten mit ihren Treffern für die Entscheidung. In der Schlussphase erhöhten Brünger (87.) und Johannes Eitzmann (90.) auf 7:2. In Durchgang eins spielte die Zweite von Brunsbrock bereits überlegen. Es wurde allerdings nur eine Torchance zur knappen 1:0-Halbzeitführung genutzt. Der Treffer entsprang einem Strafstoß, den Willenbrock nach Foul an Winkelmann verwandelte (15.). Den Treffer zum 2:0 durch Winkelmann (52.) steckten die Gäste gut weg, fanden sofort zurück ins Spiel und kamen durch ein Kopfballtor von Jannis-Hendrik Lange auf 1:2 heran (62.). Der Treffer zum 2:2 entsprang einem Foulelfmeter, den Murat Sekerymez verwandelte (70.). Großes Pech hatten die Gäste auch, als der Schiedsrichter ein Foul von Niklas Kuhnt an einem blau-gelben Angreifer übersah. „Hätte der Referee die Regelwidrigkeit von Kuhnt geahndet, so wäre ein Elfmeter für Thedinghausen fällig gewesen und zudem hätte Kuhnt die Rote Karte sehen müssen“, erklärte Oljnik, der letztlich aber von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft sprach.

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