Handball Landesklasse Frauen

Getrennte Wege

Die Saison ist zu Ende und die drei kreisverdener Mannschaften gehen fortan getrennte Wege: Intschede steigt auf, Morsum bleibt in der Liga und Cluvenhagen/Langwedel steigt ab.
06.05.2019, 15:19
Lesedauer: 2 Min
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Von Jürgen Prütt
Getrennte Wege

Willkommen in der Landesliga: die Mannschaft des TSV Intschede.

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Für die drei Vertreter aus dem Kreis Verden trennen sich nach dem letzten Spieltag in der Handball-Landesklasse der Frauen die Wege: Während der TSV Intschede als Vizemeister den Aufstieg in die Landesliga perfekt gemacht hat, bleibt der TSV Morsum der Landesklasse erhalten. Für Absteiger HSG Cluvenhagen/Langwedel geht es in der kommenden Saison hingegen in der Regionsoberliga weiter.

HSG Mittelweser/Eystrup - TSV Intschede 22:45 (10:21): Schon vor dem Saisonfinale beim Drittletzten HSG Mittelweser/Eystrup hatte der TSV Intschede den Aufstieg sicher. Entsprechend locker spielte die Sieben vom Weserstrand in Hoya auf. Beim 3:2 (8.) durch Helen Kammann lagen die Gäste um ihre jungen Trainer Jnnik Sievers und Lajos Meisloh erstmals vorne. Deutlich wurde es dann ab der 20. Minute: Der zukünftige Landesligist zog von 10:9 auf ganze elf Treffer davon. Dabei hatte Intschedes Vorsitzender Frank Oetting den Aufstieg gar nicht auf dem Zettel: „Ich hatte nicht damit gerechnet, dass es schon in diesem Jahr klappt. Aber unsere beiden jungen Trainer haben aus der Mannschaft das Beste rausgeholt. Nun freuen wir uns auf eine spannende Saison in der Landesliga.“ Mit Michelle Dahlendorf stellt der TSV auch die Torschützenkönigin der Liga. 193 Treffer hat die frühere Oberligaspielerin (TV Oyten II) in 18 Spielen erzielt.

SG Arbergen-Mahndorf - TSV Morsum 18:22 (8:10): Einen versöhnlichen Abschluss gab es für den TSV Morsum beim Klub aus dem Osten der Hansestadt. Nachdem die erste Halbzeit von den Abwehrreihen bestimmt wurde, steigerten sich die Gäste nach dem Seitenwechsel im Angriff. 40 Minuten waren gespielt, da hatte Morsum aus der knappen Halbzeitführung einen Sechs-Tore-Vorsprung gemacht – 16:10. Danach sollte es nicht mehr spannend werden. Seine Mannschaft sei mit der „hören Geschwindigkeit“ unterwegs gewesen, erläuterte Morsums Trainer Timo Lütje. In der Endabrechnung ist der TSV Morsum mit einem Punkt Abstand auf den Tabellendritten TS Woltmershausen auf dem vierten Platz eingelaufen. Obwohl das Team aus Bremen dem Vernehmen nach auf den Aufstieg verzichten will, darf der TSV Morsum nicht auf einen Nachrückerplatz hoffen. „Laut Statuten sind nur die Teams auf Platz ein bis drei aufstiegsberechtigt“, erklärt Coach Timo Lütje.

TS Woltmershausen - HSG Cluvenhagen /Langwedel 29:19 (12:8): Für die HSG Cluvenhagen/Langwedel ist das einjährige Kapitel Landesliga mit einer weiteren Niederlage zu Ende gegangen. Sieg- und auch punktlos geht es für die Mannschaft von Trainerin Svenja Vast zurück in die Regionsoberliga. Beim Drittplatzierten verkauften sich die Gäste bis in die zweite Halbzeit hinein teuer. Bis zum 11:12 (35.) durch Katharina Warnke lag sogar eine Überraschung in der Luft. Danach musste die HSG dann aber doch abreißen lassen. Beim 24:14 (48.) betrug der Abstand erstmals zehn Tore.

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