Handball in Corona-Zeiten HVN berät wegen Infektionszahlen

In Niedersachsen wurden mehrere Landkreise bereits zu Risikogebieten erklärt. Genauso die Städte Delmenhorst und Bremen. Es ist nicht auszuschließen, dass dort bald die Handballer eine Pause einlegen müssen.
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HVN berät wegen Infektionszahlen
Von Florian Cordes

Bundesweit – und somit auch in Niedersachsen – steigen die Corona-Infektionszahlen. Aus diesem Grund berät sich das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachsen (HVN) aktuell, wie mit dem Spielbetrieb in den Klassen und Staffeln umgegangen werden soll, in denen Mannschaften aus Risikogebieten mitwirken. Präsident Stefan Hüdepohl kündigt für spätestens Mittwochabend eine Entscheidung an.

Am Freitag gab er aber bereits die Richtung vor, in die es gehen könnte: „Ich halte es für denkbar, dass wir den Spielbetrieb in Gebieten, die eine Inzidenz von über 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche haben, keine Spiele stattfinden lassen und auch keine Auswärtsspiele von Teams zulassen, die aus den Gebieten stammen.“ Bei einer Inzidenz von 35 bis 50 pro 100 000 Einwohner müsste eine Verlegung auf Zuruf einer der Vereine ermöglicht werden. Ansonsten sollten die „normalen“ Regelungen gelten.

Laut HVN sind in Niedersachsen die Landkreise Cloppenburg, Emsland, Grafschaft Bentheim, Northeim, Osnabrück und Vechta sowie die Stadt Delmenhorst als Risikogebiete eingestuft. In Bremen betrug der Wert am Freitag 90,9. Hüdepohl: „Unser Problem ist, dass in einigen Risikogebieten der Sport zugelassen ist, in anderen nicht. Wir müssen jetzt Lösungen finden, die praktikabel sind, sonst brechen unsere Spieltechniker unter der Last der Einzelanfragen zusammen.“

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