Handball Region Mitte Niedersachsen setzt den Spielbetrieb aus

Die Pandemie ist mit voller Wucht zurück. Und das hat auch wieder Auswirkungen auf den Sport. Daher gehen die Handballer auf Regionsebene jetzt in eine Winterpause.
29.11.2021, 11:25
Lesedauer: 2 Min
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Region Mitte Niedersachsen setzt den Spielbetrieb aus
Von Florian Cordes

Die Handball-Region Mitte Niedersachsen (HRMN) hat auf die aktuelle Entwicklung der Corona-Pandemie reagiert. Ab sofort und bis Ende Januar ruht in allen Alters- und Spielklassen der Spielbetrieb. Neun Regionen im Handball-Verband Niedersachsen (HVN) hätten sich am vergangenen Wochenende  auf gemeinsame Maßnahmen geeinigt, heißt es vonseiten der HRMN. Am Rande der Sitzung des erweiterten Präsidiums des Verbandes wurden dabei die wichtigsten Absprachen getroffen. „Unter 2G-Regeln ist ein Spielbetrieb möglich. Das hat wirklich gut geklappt. Aber 2Gplus wird kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit. Da waren wir uns am Wochenende alle einig“, sagte Mario Wittenberg, stellvertretender Vorsitzender Jugend der Region Mitte Niedersachsen.

Wittenberg meinte zudem, dass die 2Gplus-Regel im Amateursport nicht flächendeckend erfüllbar sei. Der große Aufwand und die verfügbaren Testkapazitäten – insbesondere an den Wochenenden und im ländlichen Bereich – seien für die meisten Mannschaften ein großes Problem. „Außerdem hätten Umfragen unter den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern gezeigt, dass ein größerer Teil unter 2Gplus-Regeln nicht mehr für die Leitung der Spiele zur Verfügung steht“, teilte die HRMN weiter mit.

Auf dieser Grundlage hat der erweiterte Vorstand der Handball-Region Mitte Niedersachsen mehrheitlich beschlossen, in eine Winterpause zu gehen. „Wir schließen uns damit dem gemeinsamen Verfahren der anderen Regionen an. Wir wollen in Niedersachsen eine einheitliche Sprache sprechen“, sagte Wittenberg hinsichtlich der gewählten Termine. Der HVN werde die Aussetzung des Spielbetriebs für den gleichen Zeitraum mit den Mannschaften aus den Ligen auf Verbandsebene besprechen. In der zweiten Januarwoche soll die Lage neu bewertet werden. „Wenn unter 2Gplus noch Training angeboten wird, dann können wir zufrieden sein. Sport ist wichtig für Entwicklung und Gesundheit von Jung und Alt“, sagte der Jugendvertreter mit der Hoffnung, dass es zumindest für die Kinder und Jugendlichen ohne absoluten Lockdown durch die Winterpause geht.

Die Koordinatorin der Talentförderung Lana Caésar zeigt auf, dass die Maßnahmen in den Auswahlmannschaften weiter gehen sollen. Das Team aus Trainerinnen und Trainern will alles daran setzen, den Spielerinnen und Spielern auch weiterhin ein Trainingsangebot zu machen und entsprechend notwendige Schutzmaßnahmen erfüllen. Auch dies sei aber natürlich von den weiteren Entwicklungen abhängig, sagte Caésar.

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