Handball-Landesklasse

Morsum hat Pause gut verkraftet

Mehrere Wochen war der TSV Morsum nicht im Einsatz. Doch die Pause hat dem Team nicht geschadet. Es gewann deutlich gegen Arbergen-Mahndorf. Verloren hat hingegen der TV Oyten III.
28.10.2019, 15:28
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Von Jürgen Prütt
Morsum hat Pause gut verkraftet

Morsums Edda Gohl stellte mit zwei Treffern den Endstand her.

Björn Hake

In der Handball-Landesklasse der Frauen hat sich der TSV Morsum nach einer fünfwöchigen Spielpause durch einen Heimerfolg über die SG Arbergen-Mahndorf auf Rang vier verbessert. Chancenlos war unterdessen der TV Oyten III im Auswärtsspiel beim VfL Fredenbeck III. Nach einer klaren Niederlage im Landkreis Stade weist die Drittvertretung der „Vampires“ nach vier Spielen eine ausgeglichene Punktebilanz auf.

TSV Morsum - SG Arbergen-Mahndorf 33:17 (15:5): „Allein in den ersten 15 Minuten haben wir so einige klare Möglichkeiten vergeben. Der Sieg hätte noch höher ausfallen können", sprach Morsums Trainer Timo Lütje nach dem zweiten Sieg im dritten Spiel ein Manko an. Von Beginn an hatten die Gastgeberinnen keine Mühe mit den ersatzgeschwächt angereisten Bremerinnen. Durch einen Treffer der zehnfachen Torschützin Kristin Becker führte der TSV Morsum nach einer Viertelstunde mit 8:1. Auch danach waren die Gäste nicht in der Lage, die Spielfreude des TSV entscheidend zu bremsen. Beim Schlusspfiff von Schiedsrichter Thorben Schmidt (SG Achim/Baden) waren es 16 Tore Unterschied. Mit ihren Treffern Nummer fünf und sechs zeichnete Edda Gohl für den Endstand verantwortlich. Am kommenden Wochenende bekommt es der TSV Morsum mit einem ganz anderen Kaliber zu tun. Dann geht es zum Spitzenreiter HC Bremen. Fünf Spiele, fünf Siege – so liest sich die makellose Bilanz der Mannschaft von Trainerin Andrea Wiegandt.

VfL Fredenbeck - TV Oyten III 34:21 (18:8): Da Torhüterin Sünje Böll dienstlich verhindert war, hatte sich Trainerin Merle Blumenthal bei den Gästen zwischen die Pfosten gestellt. Auf der Bank saß A-Jugend-Trainerin Nina Schnaars. Ihr Team habe keinen Zugriff auf die Partie bekommen, klagte Merle Blumenthal. Der Einsatz von Haftmitteln habe die Sache nicht einfacher gemacht. „Wir machen unsere Torchancen nicht rein, erlauben uns viele technische Fehler und kassieren einfache Gegentreffer über Konter.“ Im zweiten Durchgang sei man dann einem uneinholbaren Rückstand hinterhergerannt, berichtete Merle Blumenthal. Zu Beginn hatte sich die deutliche Niederlage zunächst noch nicht angedeutet. Bis zum 5:5 (11.) durch Jessica Dukat waren die Gäste auf Augenhöhe. Dann folgte ein 6:0 des VfL und das Unheil nahm aus Sicht des TV Oyten III seinen Lauf. Die zweiten 30 Minuten verliefen dann ausgeglichen. So hatte sich auch beim 18:28 (50.) durch Vivien Brandt nichts am Torabstand aus der Halbzeit geändert.

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