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Reiter aus der Region fahren drei Siege ein

Am Wochenende standen in Westergellersen wieder einige Prüfungen an. Die Reiter aus der Region überzeugten mit guten Ergebnissen, darunter auch drei Siegen.
20.04.2021, 10:56
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Von Sina Stahlsmeier
Reiter aus der Region fahren drei Siege ein

Hedda Roggenbuck war in Westergellersen gut unterwegs und entschied die Medium Tour für sich.

Björn Hake

In der Westergellerser Heide hat in der vergangenen Woche von Donnerstag bis Sonntag ein internationales Springturnier stattgefunden, das viele Reiterinnen und Reiter aus der Region als Auftakt für die internationale grüne Saison nutzten. Eine Besonderheit war dabei die internationale Amateurtour Small, Medium und Large. So bekamen auch junge, international noch nicht so erfahrene Reiter die Möglichkeit, ihr reiterliches Können unter Beweis zu stellen. Fast alle Starter aus unserer Region gingen bei diesem Turnier für den RV Aller-Weser an den Start, lediglich Alexa Stais startete für ihr Heimatland Südafrika.

Die jungen Reiterinnen, die bei der Amateurtour an den Start gingen, fuhren tolle Ergebnisse ein. Hedda Roggenbuck entschied am Freitag die Medium Tour auf der As di Villagana-Nachkommin Asti für sich – 2,83 Sekunden schneller als der Zweitplatzierte. Dass das Pferd-Reiter-Paar auf dem 1,25-Meter-Niveau erfolgreich unterwegs ist, bewies es bereits bei den vorherigen Turnieren in der Westergellerser Heide. Der Sieg in der ersten Runde der internationalen Amateurtour dürfte allerdings trotzdem ein besonderer Moment für die Verdenerin gewesen sein, denn Roggenbucks Sportpartnerin Asti zeigt mit ihren 18 Jahren eindrucksvoll, wie lange ein korrekt und einfühlsam gerittenes Pferd topfit bleiben kann.

Das Stechen der Medium-Tour beendeten Asti und Hedda Roggenbuck am Sonntag mit einem sehr guten dritten Platz. Für die Large-Tour sattelte die Amazone auf den 13-jährigen Westfalen-Wallach Catwick um. Die 1,40 Meter-Prüfung beendete sie am Freitag auf Platz zwei mit null Strafpunkten und 29,14 Sekunden. Am Sonntag fielen im ersten Umlauf drei Stangen. So reichte es zwar nicht für das Stechen, mit der schnellen Zeit von 68,62 Sekunden aber für Platz zwölf.

Carlotta Castedello startete mit dem Westfalen-Wallach Coeur de Lion in der Small-Tour und sicherte sich am Freitag einen guten siebten Platz gegen starke Konkurrenz. Am Sonntag kam sie nicht ganz an ihr vorheriges Ergebnis heran und belegte mit acht Strafpunkten und 69,98 Sekunden den vorletzten Platz. Emilia Haase startete lediglich am Sonnabend in der Medium-Tour und sicherte sich mit Rollercoaster auf Anhieb den vierten Platz.

Harm Lahde ging am vergangenen Wochenende als einziger Starter aus der Region im CSI 2*Weltranglistenspringen an den Start. Mit einem fehlerfreien ersten Umlauf und einer Zeit von 72,06 Sekunden sicherte er sich mit Oak Grove’s Americana einen Platz im Stechen. Dort fiel eine Stange. Mit vier Strafpunkten und 44,58 Sekunden auf dem Konto belegte er schlussendlich Platz zehn – ein Ergebnis, das sich bei der starken Konkurrenz dennoch sehen lassen kann. Bei den Jungpferdeprüfungen präsentierte er einige gute Runden und entschied unter anderem mit Oak Grove’s Oligarch die Prüfung der siebenjährigen Springpferde über 1,20 Meter am Donnerstag für sich.

Auch Oliver Ross ging bei einigen Jungpferdeprüfungen an den Start und sicherte sich mit Otto de la Roche den Sieg in der Zwei-Phasen-Springprüfung über 1,05 Meter am Donnerstag sowie einen zweiten Platz am Freitag. Nadine Wahlers folgte ihm am Freitag auf Rang drei mit Quantum (Qualito x Escudo I).

Alexa Stais aus Thedinghausen ging für ihr Heimatland Südafrika bei den sechsjährigen Springpferden mit Cornet’s Pezi an den Start. Der Cornet Obolensky Nachkomme kämpfte sich mit ihr bei einem starken Starterfeld auf Platz drei. Damit lautet die Bilanz des Wochenendes: 28 Platzierungen und davon drei Siege – ein Ergebnis, das sich gegen internationale Konkurrenz mehr als sehen lassen kann.

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