Turnier in Westergellersen

Reiter aus der Region setzen Siegesserie fort

Nach dem Osterturnier standen in Westergellersen am vergangenen Wochenende wieder viele Prüfungen auf dem Programm. Und erneut machten die Reiter aus der Region auf sich aufmerksam.
11.04.2021, 14:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Sina Stahlsmeier
Reiter aus der Region setzen Siegesserie fort

Die Ausbeute von Harm Lahde kann sich sehen lassen.

Björn Hake

Bereits am Osterwochenende zeigten sich die Reiterinnen und Reiter aus der Region in guter Form, indem sie insgesamt 71 Platzierungen geholt hatten. Beim zweiten Springturnier in Westergellersen, das von vergangenem Donnerstag bis Sonntag ausgetragen worden ist, sieht die Bilanz erneut beeindruckend aus: 63 Platzierungen, davon 13-mal der erste Platz. Die Prüfungsvielfalt war am vergangenen Wochenende – ebenso wie die Teilnehmer – hochkarätig. So wurden beim Late-Entry Westergellersen unter anderem ein S***-Springen und eine Barrierenspringprüfung S* angeboten.

War sie beim Osterturnier zwar als Teilnehmerin angemeldet, jedoch nicht gestartet, so holte sich Alexa Stais aus dem Stall von Hilmar Meyer in Thedinghausen, am vergangenen Wochenende einige Schleifen. In der Prüfung mit der höchsten Dotierung und der höchsten Schwierigkeit des Wochenendes, ein S***-Springen, platzierte sie sich am Sonntag gleich zweimal: Mit Bjerglunds Cuba, einer 14-jährigen Holsteiner Stute von Clarimo x Limbus, verteidigte sie den zweiten Platz und mit Quintus nach einer guten Runde im Stechen den vierten Platz.

Auch Springreiter Harm Lahde kann sich über die Ausbeute der vergangenen Woche nicht beklagen. Platzierte er sich beim Osterturnier noch häufig im Mittelfeld, so gelang es ihm dieses Mal, zwei erste Plätze, zwei zweite und vier dritte Plätze zu belegen. Alexander Nilsson, der mit seinen 22 Jahren bereits international erfolgreich unterwegs ist, dominierte in den M-Springen: Zwei Siege, zwei dritte und ein vierter Platz gehen unter anderem auf sein Konto.

SPORT // Springreiten: Turnier auf dem Lohberg, Klasse S-Springen

Alexa Stais platzierte sich am Sonntag beim S***-Springen gleich zweimal.

Foto: Björn Hake

Die jüngsten Teilnehmer der Region müssen sich nach diesem Wochenende in keinster Weise hinter den Berufsreitern verstecken. Bei einem starken Starterfeld sicherte sich Vivien Hasenklever erneut den Sieg in einer Springprüfung der Klasse A** mit dem Just do it x Feuerdorn-Nachkommen Just Forever. Ihre Schwester Melina siegte gleich zweimal – mit Wiesenguts Tamano in der A*-Stilspringprüfung und mit Steendiek’s Most Wanted in der Springpfrüfung mit steigenden Anforderungen A**. Die zweite Abteilung der Stilspringprüfung führte Greta Deckert mit Sarasani an.

Bevor am Sonntag das rasante Stechen im S***-Bereich ausgetragen wurde, gab es am Sonnabend mit dem Barrierespringen und einer Amazonen-Prüfung schon zwei äußerst spannende Prüfungen. Die Amazonen-Zeitspringprüfung entschied Alexa Stais mit einer fabelhaften Zeit von 59,47 Sekunden und der Stute Cleonia für sich. Mit Bjerglunds Cuba legte sie kurze Zeit später nach und landete auf dem achten Platz.

Am Sonntag belegten im M*-Springen mit steigenden Anforderungen und im L-Springen zwei bekannte Gesichter die vorderen Plätze. Hedda Roggenbuck sicherte sich mit ihrer Erfolgsstute Asti den ersten Platz der zweiten Abteilung mit 51,90 Sekunden. Isalie Baumgart und Nugget erritten sich eine Zeit von 53,79 Sekunden im L-Springen – schneller war in dieser Prüfung niemand.

Lesen Sie auch

Sissy Mercedes Castedello vom RV Aller-Weser schaffte es an Ostern nicht auf die vorderen Plätze. Nun hatte sie mehr Glück und ritt mit dem sechsjährigen Holsteiner Hengst Class de Coriano und einer Wertnote von 8,2 in der Springpferde A** am Freitag zum Sieg. Getoppt wurde dieses Ergebnis mit einem Sieg im L-Springen mit Captain Caspar am Sonntag und einem sehr guten dritten Platz im Zwei-Phasen L am Freitag mit der Singular Joter I-Nachkommin Special Delight.

Mit der Ausbeute zum Saisonstart dürften die Lokalmatadore zufrieden sein. Das Starterfeld war erneut sehr stark. Die international erfahrene Konkurrenz hieß zum Beispiel Julia Mestern, Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Andreas Dibowski, Mitglied des Deutschen Olympiakaders.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+