Fußball 1. Kreisklasse Riede II übernimmt wieder die Spitze

Der MTV schlägt den Mitfavoriten TSV Dauelsen deutlich und schiebt sich damit wieder auf Rang eins vor. Derweil rettete Keeper Christopher Uhlig den TSV Blender in Wahnebergen über die Zeit.
09.09.2019, 13:08
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Ballscheidt

Die Reserve des MTV Riede hat sich die Tabellenführung in der 1. Fußball-Kreisklasse zurückgeholt. Die Elf des Trainertrios Thomas Ripke, Tobias Finke und Stefan Speer setzte sich gegen den Mitfavoriten auf den Titel aus Dauelsen deutlich durch und verdrängte damit den SV Baden von Platz eins. Die Badener unterlagen derweil auf eigenem Platz gegen die Roten Teufel des TSV Brunsbrock. Blender zeigte zumindest 80 Minuten lang eine gute Leistung in Wahnebergen und feierte dort den zweiten Sieg im dritten Spiel.

Riede II - TSV Dauelsen 4:0 (2:0): In Riede ist man derzeit sehr stolz auf die Leistung der Zweiten. Auch gegen Kreisliga-Absteiger Dauelsen überzeugte das Team und gewann in der Höhe verdient. „Spielerisch und auch läuferisch stellte Dauelsen bislang unseren stärksten Gegner. Wir haben aber super dagegen gehalten und verdient gewonnen, weil unser Torwart Carsten Pape nicht einen gefährlichen Ball auf seinen Kasten bekam“, freute sich Ripke. In der Anfangsphase drückten die Gäste auf das Tempo und versuchten, das Spielgeschehen in die Hand zu nehmen. Die Platzherren stemmten sich dagegen und hatten in der Abwehr mit dem jungen Mika-Laurin Rode sowie dem erfahrenen Hark Fastenau zwei Männer, die mit viel Übersicht und großer Leidenschaft ihre defensiven Mitspieler gut in Szene setzten oder selbst klärten.

Nach einer Viertelstunde bekam der MTV dann mehr und mehr die Partie in den Griff. Angetrieben von Niklas Behn und Mischa Piepke liefen nun gradlinige Vorstöße in Richtung Tor der Dauelser, wo versucht wurde, Marvin Just in Szene zu setzen. Und das gelang: Riedes Angreifer sorgte nach 20 Minuten für das 1:0, als er von Behn angespielt wurde, sich blitzschnell drehte und TSV-Tormann Lukas Meinke keine Chance ließ. Nur sieben Minuten später war Behn selbst zur Stelle und beförderte den Ball zum 2:0 ins Netz der Gäste. Vorbereiter war Just, der ihn per Diagonalpass bediente.

Nach der Halbzeit ließen zunächst Tom Salecker und auch Behn gute Möglichkeiten aus. Als Fastenau in der 70. Minute bei einem Eckstoß aufgerückt war, krönte er seine starke Leistung mit einem Kopfballtreffer zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte Mischa Piepke mit seinem zweiten Saisontor zum 4:0-Endstand (79.). „Unser Start in die Serie war super. Halten wir unser gutes Niveau, dann können wir weiter vorn mitspielen“, zeigte sich Ripke äußerst zufrieden mit dem Saisonverlauf.

SV Wahnebergen - TSV Blender 1:3 (0:2): Nach der 1:2-Auftaktpleite gegen den Türksport ist Blender zur Stelle. Nach dem 7:1-Kantersieg gegen Hülsen II gewann der TSV nun auch beim SVW, der sich nach drei Pleiten in Folge auf dem absteigenden Ast befindet. „Es läuft derzeit. Wir hätten sogar höher gewinnen können“, strahlte Lars Hustedt. Blenders Interimscoach hatte eine sehr gute Leistung seiner Mannschaft vor der Pause gesehen. „Wir führten beim Seitenwechsel mit 2:0. Es hätten aber auch vier oder fünf Treffer für uns sein können“, sah Hustedt noch viele vergebene Tormöglichkeiten. Bevor Rune Bielefeld das 1:0 auf Zuspiel von Janosch Rickers markierte (10.), hatte er bereits mehrere Chancen ausgelassen. Das 2:0 gelang Rickers in der 20. Minute. Dem Treffer ging ein starker Pass von Tim Wahlers voraus, der dem Torschützen den Ball in den Lauf spielte. Maximilian Rickers und Moritz Niebuhr besaßen kurz vor der Halbzeit jeweils noch gute Chancen.

Das 3:0 fiel aber erst nach 65 Minuten. Janosch Rickers war dafür zuständig und sollte damit das Spiel entschieden haben. So jedenfalls agierten nun seine Mitspieler, die die Zügel schleifen ließen. Der SVW wurde dadurch stärker und kam zehn Minuten vor Schluss zum 1:3-Anschlusstor. „Der Treffer lähmte uns förmlich. Wir standen nun neben uns, sodass wir uns bei unserem Keeper Christopher Uhlig bedanken konnten, dass wir den Vorsprung über die Zeit brachten“, berichtete Hustedt.

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