Tennis

60 Prozent treten an

Viele Mannschaften treten in der Sommer-Saison nicht an. Laut des Verbandes Niedersachsen-Bremen haben sich vor allem Mannschaften im Seniorenbereich ab 30 Jahre zurückgezogen.
07.06.2020, 15:26
Lesedauer: 1 Min
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60 Prozent treten an
Von Florian Cordes

Es ist entschieden. Und die Anzahl der Abmeldungen ist nicht unbedingt gering: Im Tennisverband Niedersachsen-Bremen (TNB) starten knapp 60 Prozent der ursprünglich gemeldeten Mannschaften in die Übergangssaison 2020. Die Begegnungen in allen Spiel- und Altersklassen beginnen am 13. Juni. Die Saison wird auch deshalb eine besondere sein, da es am Ende weder Auf- noch Absteiger gibt.

„Die meisten Rückzieher von Mannschaften gab es im Seniorenbereich ab 30 Jahre. Bei den Damen und Herren sowie im Jugendbereich ist die Zahl der zurückgezogenen Teams weit geringer“, erklärt der zuständige TNB-Vizepräsident Mannschafts-/Wettkampfsport Jörg Kutkowski. Der Start der Punktspiele der Jugend wurde bereits frühzeitig auf das Ende der Sommerferien verschoben. Laut des TNB zeigen die Zahlen deutlich auf, wie unterschiedlich in den Vereinen mit der Entscheidung umgegangen wurde. In einigen wurden alle Mannschaften abgemeldet. Dazu zählt unter anderem die TG Thedinghausen. In anderen Klubs wiederum wurde sehr individuell entschieden. Trübsal blasen will beim TNB aber niemand. „Wir freuen uns über jede teilnehmende Mannschaft“, sagt TNB-Präsident Raik Packeiser. „Natürlich haben wir auch Verständnis für diejenigen, die sich für einen Rückzug entschieden haben. Wir waren abhängig von politischen Vorgaben, deren Veränderungen manchmal zu spät für uns und für frühzeitig abgemeldete Mannschaften kamen.“

Packeiser zieht aus den vergangenen Wochen, die mit vielen Entscheidungen verbunden waren, eine positive Bilanz der Verbandsarbeit: „Unser Ziel war es immer, klare und transparente Entscheidungen zu treffen und diese schnell und intensiv an die Vereine zu kommunizieren. Durch die TNB-Homepage, den Newsletter, ständig aktualisierten FAQ’s, Livestreams auf Facebook, einer Sonderausgabe des Online-Verbandsmagazins, Vereinsrundschreiben und einem regen Austausch in den Sozialen Medien haben wir auf allen Kanälen umfassend informiert.“

Auch mit der internen Abstimmung zeigt sich der Präsident zufrieden: „Regionsvorsitzende und Sportwarte waren immer eingebunden. Alle Themen wurden vor dem Hintergrund der juristischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Konsequenzen diskutiert, wobei die Gesundheit unserer Tennisspieler immer an oberster Stelle stand.“

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