Tennis Kein Aufschlag für die Altersklassen

Das Präsidium des Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen hat eine Entscheidung getroffen. Die Altersklassenteams treten in der Winter-Hallenrunde nicht an, die Damen und Herren derweil schon.
26.01.2021, 17:40
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Von Achimer Kurier

Das Präsidium des Tennisverbandes Niedersachsen-Bremen (TNB) hat auf Empfehlung der Sportkommission eine Entscheidung bezüglich der Winter-Hallenrunde getroffen: Die Punktspiele der Altersklassen werden abgesagt – die der Damen und Herren sollen stattfinden.

„Uns ist bewusst, dass sich ein Teil unserer Altersklassenspieler trotz der Corona-Pandemie auf die Punktspiele gefreut und auch eingestellt hatte“, wird TNB-Vizepräsident Wettkampf-/Mannschaftssport Jörg Kutkowski in einer Mitteilung des Verbandes zitiert. Die vergangenen Monate hätten aber leider nicht die erhoffte Verbesserung der Situation mit sich gebracht, sodass im Moment weiterhin aufgrund des Lockdown und der Aussetzung der LK- und Ranglistenwertung durch den Deutschen Tennis-Bund (DTB) keinerlei Punktspiele möglich sind. „Es sind derzeit noch so viele Spiele offen, dass sie kaum durchführbar sind, zumal die Bedingungen in den Hallen auch sehr unterschiedlich sind“, erläutert Jörg Kutkowski die aktuelle Situation.

Die Sportkommission empfahl daraufhin, die Wintersaison der Senioren abzusagen. Das Präsidium traf die Entscheidung. „In dieser Altersgruppe sind die Risiken und Auswirkungen am größten. Aber auch das gesellige Beisammensein, das in diesen Altersgruppen einen wichtigen Teil eines Punktspieles einnimmt, fällt weg“, erklärt der Vizepräsident. „Ich hoffe, dass es im Frühjahr noch einige Hallenturniere für unsere Altersklassenspieler geben wird.“

Für die Damen und Herren strebt der TNB die Austragung der Hallen-Punktspiele ab dem 15. Februar an. Voraussetzungen sind, dass der derzeit bestehende Lockdown nicht weiter verlängert wird und zudem die Ranglistenwertung gewährleistet ist. Der Verband hat nach eigener Aussage wie auch im Sommer stets versucht, auf die aktuelle Situation zu reagieren. So seien immer wieder Staffeleinteilungen und Spielpläne angepasst worden. Da gerade in diesen Zeiten dieser Aufwand sehr hoch sei und auch Kosten verursache, könne die Mannschaftsmeldegebühr nicht erstattet werden.

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