Fußball Bezirksliga

Trio aus dem Kreis Verden hält die Klasse

Sowohl der SVV Hülsen als auch der FSV Langwedel-Völkersen und der 1. FC Rot-Weiß Achim dürfen sich beim SV Pennigbüttel bedanken. Weil der SVP Lilienthal besiegt hat, bleibt das Trio in der Bezirksliga.
02.06.2019, 18:05
Lesedauer: 2 Min
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Trio aus dem Kreis Verden hält die Klasse
Von Florian Cordes
Trio aus dem Kreis Verden hält die Klasse

Die Erleichterung ist beim FSV Langwedel-Völkersen groß gewesen: Wegen der Schützenhilfe aus Pennigbüttel hat der Klub am letzten Spieltag doch noch die Klasse gehalten.

Björn Hake

Die ganz große Spannung ist am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Lüneburg 3 dann doch ausgeblieben. Weil der SV Pennigbüttel den SV Lilienthal-Falkenberg mit 1:0 besiegt hat, haben der FSV Langwedel-Völkersen, der SV Vorwärts Hülsen und der 1. FC Rot-Weiß Achim die Klasse gehalten. Dabei durfte keines der drei Teams am Sonnabend einen Sieg feiern. Daher sagten die Offiziellen nach den Spielen unisono das gleiche. Man dürfe sich bei Pennigbüttel bedanken.

Die Langwedeler mussten am letzten Spieltag zum Derby beim TV Oyten antreten. Beide Teams zeigten keine gute Leistung. Nach 90 Minuten stand es schließlich 1:0 für den TVO. Den Siegtreffer der Gastgeber markierte Jonas Reinke per Freistoß (67.). Der ansonsten sichere FSV-Keeper Mika Haase machte bei dem Gegentreffer keine gute Figur.

Bei den Gästen machte sich nach dem Abpfiff aber doch noch Erleichterung breit, weil Lilienthal in Pennigbüttel unterlag und so den Sprung aus der Abstiegszone nicht mehr schaffte. Von großer Freude war bei FSV-Coach Emrah Tavan allerdings nicht viel zu sehen. „Ob ich wirklich Glückwünsche annehmen soll, weiß ich nicht. Das Wichtigste ist natürlich, dass wir den Klassenerhalt erreicht haben. Dass wir aber unsere Hausaufgaben nicht gemacht haben, ist schon traurig.“

Die Hülsener hätten indes auch dann die Klasse gehalten, wenn Lilienthal gewonnen hätte - unter anderem wegen der FSV-Niederlage. Bei ihrem Saisonfinale war die Elf von Marc Jamieson allerdings weit von einem Sieg entfernt. Beim Heeslinger SC II unterlag der SVV mit 0:4 (0:2). „Wir sind froh, dass wir den Klassenerhalt irgendwie geschafft haben. Jetzt heißt es Mund abputzen und im nächsten Jahr wollen wir es besser machen“, sagte Jamieson.

Beim 1. FC Rot-Weiß Achim ging die Saison trotz des Erreichens des Klassenerhalts auf unschöne Art und Weise zu Ende. Die Heimpartie gegen den ATSV Scharmbeckstotel wurde beim Stand von 4:2 für die Rot-Weißen abgebrochen. Zur Pause führten die Gäste mit 2:1. Die Achimer Tore hatten Kouassi Wilfried Yao, Faruk Senci, Huseyin Tuncel und Behcet Kaldirici markiert.

Etwa zehn Minuten vor dem Abpfiff sei die Partie dann vom Schiedsrichter abgebrochen worden, schilderte Fikret Karaca, Sportlicher Leiter der Rot-Weißen: „Einer unserer Auswechselspieler hatte sich nicht im Griff und ist ausgerastet.“ Der RW-Akteur soll sauer gewesen sein, weil er nicht zum Einsatz kam, sodass es auf der Ersatzbank zu Tumulten gekommen sei. „Dass wir die drei Punkte bekommen, damit rechne ich nicht“, meinte der Sportliche Leiter. Passieren kann den Achimern aber nichts mehr: Wird das Spiel gegen sie gewertet, bleiben sie dennoch über dem Strich und in der Bezirksliga.

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