Fußball 1. Kreisklasse

TSV Achim II hat die passende Antwort

Nach drei Niederlagen hat der TSV Achim II wieder einmal gewonnen. Die Bezirksliga-Reserve besiegte den FSV Langwedel-Völkersen III. Zudem besiegte der TSV Brunsbrock den TSV Blender.
25.11.2019, 15:10
Lesedauer: 3 Min
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Von Andreas Ballscheidt
TSV Achim II hat die passende Antwort

Erlöste den TSV Achim II: Robert Stos.

Björn Hake

Die Reserve des TSV Achim hat auf die Erfolgsspur zurückgefunden. Nach drei Niederlagen gelang der Elf von Emir Abidobic wieder ein Erfolg in der 1. Fußball-Kreisklasse. Auf eigenem Platz gewann das Team gegen die Dritte des FSV Langwedel-Völkersen. Ärgster Verfolger von Spitzenreiter SV Baden, dessen Partie beim Schlusslicht Hülsen II ausfiel, bleibt der TSV Brunsbrock II. Die Roten Teufel gewannen in Blender.

TSV Achim II - FSV Langwedel-Völkersen III 4:1 (2:1): „Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich heute sehr zufrieden. Sie hat sich endlich für ihr Bemühen mit Toren belohnt und den Platz als verdienter Sieger verlassen“, bilanzierte Abidobic. Die Gastgeber mussten allerdings bis in die Schlussphase hinein um ihren sechsten Saisonsieg zittern. Erst als Robert Stos einen nach Ansicht von Abidobic berechtigten Handelfmeter in der 80. Minute zum 3:1 verwandelte, gab sich der FSV geschlagen. „Langwedel hat sehr gut mitgespielt und unserer Elf das Siegen nicht einfach gemacht“, lobte Achims Trainer die Gäste. Zudem war der Start des FSV ein verheißungsvoller. Das Team von Jörg Wedhorn machte in der Anfangsphase viel Druck auf den von Hasan Kato gehüteten Achimer Kasten. Nach zehn Minuten führte das auch zum Erfolg. Der Ball flog im Anschluss einer gelungenen Langwedeler Ballstafette an Kato vorbei ins Netz. Den Treffer erzielte Fin Meier mit einem unhaltbaren Schuss von der Strafraumgrenze. Anders als in den vorherigen Wochen hatte das Team von Abidobic eine Antwort parat: Max-Joshua Glade schlug eine gefühlvolle Flanke auf Ibrahim Nassra – 1:1 (26.).

Es entwickelte sich nun ein temporeiches Spiel, indem sich die Platzherren mehr Chancen erspielten. Robert Stos mit einem Drehschuss, Johann Burgart, der einen Alleingang von der Mittellinie zu früh abschloss und Ahmed Miry, der den Ball nicht sauber traf, ließen die Möglichkeiten ungenutzt. Kurz vor dem Seitenwechsel war es dann doch noch soweit: Glade markierte den Treffer zum 2:1 mit einem gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck (40.). Nach der Pause hatte Achim zehn sehr starke Minuten, spielte tollen Offensivfußball, kam aber zu keinem dritten Tor. Mit zunehmender Spielzeit wurde der FSV wieder besser und ließ die Chancen zum möglichen 2:2 liegen. „Einige Male hatten wir Glück, dass unser Torwart prima hielt“, lobte Abidobic, der erst erlöst wurde, als Stos einen Handelfmeter zum 3:1 verwandelte. Fünf Minuten später stieg Adrian Wülbers im Anschluss eines Eckstoßes am höchsten und köpfte den Ball zum 4:1-Endstand ein.

TSV Blender - TSV Brunsbrock II 2:4 (0:2): Die Gäste hatten in Heiner Winkelmann den Mann des Spiels in ihren Reihen, gelang dem Angreifer doch ein Dreierpack. Winkelmann hatte bereits in den vergangenen beiden Partien seiner Elf sehr geholfen, als er gegen Achim II und in Riede das entscheidende Tor zu den 1:0-Siegen erzielte. „Winkelmann ist schon sehr wichtig für unser Spiel“, betonte daher Coach Detlef Krikcziokat. In Blender wurde es dem Tabellenzweiten aber nicht leicht gemacht. Das Team von Lars Hustedt hatte personell keine Sorgen und sogar seinen Top-Sturm im Aufgebot. So richtig rund wollte es bei den Gastgebern dennoch nicht laufen. „Derzeit ist unsere Trainingsbeteiligung sehr mau. Wir dürfen uns daher nicht wundern, wenn es nicht gut bei uns läuft. Allerdings fiel die Niederlage zu hoch aus, denn Brunsbrock stellte nicht das zwingend bessere Team“, befand Hustedt, der selbst von Beginn an auflief.

Beim Tor zum 0:1 hatte die Defensive der Gastgeber Winkelmann für einen Augenblick aus den Augen verloren und zu viel Raum gelassen. Der Matchwinner nutzte das konsequent zur Führung (10.). Beim 0:2 fälschte Hustedt eine Flanke von Hans-Henning Willenbrock unglücklich ins eigene Tor ab. „Ich war mit dem Scheitel noch dran. Aber der Ball wäre auch so ins Tor geflogen“, sagte Hustedt. Entsprechend trug der Referee Willenbrock als Torschützen ein. Hoffnung keimte bei den Gastgebern nach einer Stunde auf, da Finn-Marten Schröder nach einem guten Angriff den 1:2-Anschlusstreffer erzielte und die Elf ihre beste Phase hatte. Zwingend wurde Blender allerdings nicht. Stattdessen stellte Winkelmann mit seinem zweiten Treffer nach einem Konter in der 73. Minute wieder den Zwei-Tore-Vorsprung her. Zudem erzielte er das entscheidende Tor zum 2:4 (81.), nachdem Blenders Andy Gefeke einen an Rune Bielefeld verwirkten Foulelfmeter verwandelt hatte (75.). „Hinten stehen wir nicht stabil. Dies ist aber auch kein Wunder, denn wir spielen von Woche zu Woche mit einer anderen Abwehrformation“, bemängelte Hustedt, dessen Elf durch die Niederlage auf Rang elf der Tabelle abrutschte.

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