Fertigstellung 2024 geplant Baustart für die neue Kita in der Nördlichen Innenstadt

Auf dem ehemaligen Lieken-Gelände haben jetzt die Bauarbeiten für die neue Kita begonnen. Fertig sein soll das Gebäude Anfang 2024. Und die Stadt verspricht nicht weniger als einen "Nachhaltigkeits-Leuchtturm".
22.11.2022, 14:43
Lesedauer: 2 Min
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Baustart für die neue Kita in der Nördlichen Innenstadt
Von Elina Hoepken

Rund ein Jahr ist es her, dass auf dem ehemaligen Liken-Gelände der Grundstein für das erste neue Gebäude gelegt wurde. Etwa ein Monat ist vergangen, seitdem dort das Richtfest gefeiert werden konnte. Während also die ersten Wohn- und Geschäftsgebäude auf dem Gelände schon sichtbar sind, war auf der angrenzenden Fläche, wo eine Kita entstehen soll, bisher noch nicht viel zu sehen. Das hat sich nun aber geändert. Denn der Bau der neuen Kindertagesstätte im Sanierungsgebiet Nördliche Innenstadt hat jetzt begonnen. 

Die Kita entsteht hinter der ebenfalls noch zu bauenden Mobilitätsstation. In ihrem Erdgeschoss werden später zwei Krippengruppen für jeweils bis zu 15 Kinder sowie ein Verwaltungs- und Küchenbereich realisiert. Im Obergeschoss werden drei Gruppen für je maximal 25 Kinder ab drei Jahren sowie ein Bewegungsraum und ein Therapieraum gebaut. Der Außenspielbereich wird für den Krippen- und den Elementarbereich in zwei Zonen unterteilt. Mit der Entstehung dieser Kita, die von der Stadt Achim gebaut und auch betrieben wird, kann nach Angaben der Verwaltung künftig der Gesamtbedarf an Kitaplätzen gedeckt werden.

Aktuell wird auf der Fläche der Fuß der Brandwand errichtet, die später die beiden sich berührenden Gebäude im Falle eines Brandes vor übergreifenden Flammen schützen soll. Diese Wand hat ein eigenes Stahl-Beton-Fundament bekommen und wird aus Stahl-Beton bestehen. Dafür müssen Stahlkörbe geflochten und aufgestellt werden.

Fotovoltaik und Fernwärme

Das zweigeschossige Gebäude entsteht in Holzrahmenbauweise, der Entwurf stammt von der Architektengemeinschaft IBUS/Campe Janda aus Bremen, die das europaweite Vergabeverfahren gewonnen hatte. Das barrierefreie Objekt wird unter anderem einen Aufzug bekommen. Das Gebäude wird ebenso ein begrüntes Dach erhalten und seinen Strom über die Fotovoltaikanlage beziehen, die auf dem Dach der dann benachbarten Mobilitätsstation entstehen wird. Zudem wird die Kita ans Fernwärmenetz der benachbarten Stadtwerke Achim angeschlossen. Die städtische Projektleiterin Claudia Böhme spricht von einem „Nachhaltigkeits-Leuchtturm“ für Achim.

Sie geht davon aus, dass die Kita Anfang des Jahres 2024 fertiggestellt sein wird. Laut Planung dürfte die Mobilitätsstation Mitte der zweiten Jahreshälfte 2023 stehen. "Allerdings kann es wegen der globalen Krise, dem Fachkräftemangel und möglicher Materialknappheit im Bausektor oder wegen des Wetters wie bei allen anderen Bauvorhaben zu Verzögerungen kommen", warnt die Stadt. Aktuell ist geplant, dass die Mobilitätsstation, die aus Fertigteilen besteht, trotz des späteren Baubeginns früher als die Kita oder spätestens gleichzeitig fertig sein wird.

Gesamtkosten von fünf Millionen Euro

Die neue Kindertagesstätte wird – wie die Mobilitätsstation – unter anderem mit Städtebaufördermitteln finanziert. Eine weitere Förderung erfolgt durch den sogenannten „Investitionspakt soziale Integration“, der je zur Hälfte vom Bund und vom Land gespeist wird. Die Gesamtkosten belaufen sich laut aktuellem Planungsstand auf rund fünf Millionen Euro, der städtische Anteil an der Finanzierung wird rund 2,3 Millionen Euro betragen.

Um die wichtigsten Fragen zu dem Neubau zu beantworten und den Baufortschritt regelmäßig darzustellen, wird es auf der städtischen Homepage – wie schon zum Bauprojekt Lieken-Kreisel – ein FAQ und einen Baustellen-Blog sowie eine Bildershow geben. Diese sind online unter www.achim.de/neuekita zu finden.

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