Rollstuhlbasketball Achim Lions: Mit gemischten Gefühlen an der Ostsee

Der Rollstuhlbasketball-Oberligist TSV Achim Lions holt ohne Trainer Nico Röger auf der Auswärtsreise in Rostock einen Sieg und eine Niederlage. Damit stehen sie im Tabellenmittelfeld.
30.11.2022, 16:00
Lesedauer: 2 Min
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Von WK

Wie schon bei der Heimpremiere vor Wochenfrist kehrten die Rollstuhlbasketballer TSV Achim Lions vom Oberliga-Spieltag in Rostock mit einem Sieg und einer Niederlage im Gepäck zurück. Gegen die BG Hamburg West gab es einen ungefährdeten 56:37-Sieg, im Anschluss musste man sich den Gastgebern ebenso klar mit 21:40 beugen. Mit ausgeglichenem Punktekonto rangieren die Lions nun im Mittelfeld der Tabelle.

Direkt nach Ankunft an der Ostsee wartete mit den Hamburgern ein Gegner, gegen den ein Sieg fest eingeplant war. Allerdings benötigten die Achimer Rollis einige Zeit, um sich zu akklimatisieren. Schnell lag man mit 2:8 zurück, mit Mühe konnte dann das erste Viertel doch noch ausgeglichen gestaltet werden – 12:12 nach zehn Minuten. Auch eine 25:21-Führung zum Pausentee brachte noch nicht die nötige Sicherheit, schnell hatten die Elbstädter wieder auf Gleichstand gestellt. Dann aber setzten die Lions sich endlich ab, mit aggressiverem Spiel und nachlassenden Kräften des Gegners zog man nach und nach davon, die abschließenden Viertel gingen mit 16:8 sowie 15:8 an Achim, sodass mit der Schlusssirene ein deutlicher 56:37-Erfolg zu Buche stand.

Im direkten Anschluss ging es dann gegen den Gastgeber, die SG Rostock/Greifswald, der zuvor ebenfalls die Hamburger hoch besiegte. Ungewöhnlich korbarm vergingen die ersten Minuten, beide Teams hatten Probleme, den Ball durch die Reuse zu bekommen. 6:8 aus Achimer Sicht hieß es nach dem ersten Viertel, in den zweiten zehn Minuten gelang dem TSV sogar nicht ein einziger Treffer, sodass man bei 6:14 die Seiten wechselte. Viele Passungenauigkeiten und Ballverluste brachen den Lions im dritten Viertel endgültig das Genick, bei 10:30 war das Spiel zugunsten der Ostseestädter entschieden. Diese ließen es dann im Schlussabschnitt etwas ruhiger angehen, sodass Achim immerhin das Endergebnis mit 21:40 noch halbwegs freundlich gestalten konnte. Michael Wilker war hier mit 13 erzielten Punkten bester Scorer der "Löwen".

Erschwerend zu der langen Anreise kam hinzu, dass Trainer Nico Röger aus privaten Gründen nicht dabei war. So musste der erfahrene Center Lars Binder vom Spielfeld aus Rögers Aufgaben übernehmen: "Wir sind mit dem Verlauf des Tages nicht gänzlich unzufrieden, auch wenn wir auch im zweiten Spiel unsere Möglichkeiten hatten. In dieser Saison müssen wir uns etwas neu sortieren, das mannschaftliche Zusammenspiel und eintrainierte Abläufe funktionieren noch nicht so, wie wir es uns wünschen. Aber daran werden wir arbeiten."

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