Flüchtlinge Wer nutzt eigentlich die Migrationsberatung in Achim?

Das Deutsche Rote Kreuz hilft Menschen mit Fluchterfahrung oder Migrationsbiografie und entlastet damit auch die Behörden. Ukrainer nutzen das Angebot kaum. Die Gründe erklärt DRK-Beraterin Carolin Selig.
13.12.2022, 17:34
Lesedauer: 3 Min
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Von Felix Gutschmidt

Eine Mütze wäre jetzt nicht schlecht. Wenn Carolin Selig einen Wunsch frei hätte, würde die Wahl in diesem Moment auf eine angemessene Kopfbedeckung fallen. Doch die Minusgrade dieser Tage sind nicht ihre größte Sorge. Die Migrationsberaterin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Probleme anderer zu lösen. Zusammen mit Eunis Sakah berät sie in Achim Menschen, deren Wurzeln in aller Regel weit außerhalb Europas liegen. Sie kommen aus Afghanistan, den Palästinensergebieten, aus Syrien, Eritrea oder der Elfenbeinküste. Einige von ihnen Leben erst seit wenigen Wochen in Deutschland, wenn sie zum ersten Mal einen Fuß in die vom DRK angemieteten Räume an der Obernstraße in Achim setzen. Andere sind hier geboren, aber nie so recht angekommen.

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