Serie: Wer, Wie, Wasser Fluch und Segen der Förderung

Das Werk Panzenberg in Verden-Scharnhorst versorgt auch die Hansestadt Bremen, doch unter der massiven Entnahme leidet die Umwelt. Daran gibt es seit Jahren Kritik.
01.08.2022, 15:02
Lesedauer: 4 Min
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Von Andreas Becker

Es ist kalt in den Tiefen des Wasserwerks Panzenberg in Verden-Scharnhorst. Mögen draußen auch 30 Grad im Schatten herrschen, in den unteren Etagen, wo das Grundwasser unaufhörlich dicke Stahlrohre durchströmt, ist es immer frisch. "Das liegt an der Temperatur des Grundwassers, die liegt konstant bei etwa acht Grad Celsius", erklärt Sebastian Struß vom Trinkwasserverband. Mithilfe von sieben Brunnen wird das Grundwasser aus einer Tiefe von bis zu 250 Metern gefördert. Die Gesamtleistung der Brunnen liegt bei 2900 Kubikmeter in der Stunde. Nach der Aufbereitung könnten im Jahr etwa 9,3 Millionen Kubikmeter Trinkwasser abgegeben werden. Nach jahrelanger massiver Kritik von Umweltverbänden und aus der Verdener Stadtpolitik verpflichtete sich der Trinkwasserverband jedoch, ab 2021 eine Förderobergrenze von 8,8 Millionen Kubikmeter einzuhalten.

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