Verdener Polizei kontrolliert Tiertransporte Viele Verströße aufgedeckt

Landkreis Verden (fr). Polizeikontrollen haben in der vergangenen Woche schlechte Bedingungen und Gesetzesverstöße bei Tiertransporten im Landkreis Verden aufgedeckt. In einem doppelstöckigen Lader mit Schlachtbullen hatte man die größten Tiere im Oberdeck des Anhängers untergebracht.
17.08.2010, 15:52
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Landkreis Verden (fr). Polizeikontrollen haben in der vergangenen Woche schlechte Bedingungen und Gesetzesverstöße bei Tiertransporten im Landkreis Verden aufgedeckt. In einem doppelstöckigen Lader mit Schlachtbullen hatte man die größten Tiere im Oberdeck des Anhängers untergebracht. Wegen der zu niedrigen Höhe scheuerten die Tiere mit den Rücken an der Decke entlang - ein gravierender Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. 'Eine Verladung dieser Tiere auf der Zugmaschine statt auf dem Anhänger hätte das verhindern können', erklärte Amtstierärztin Christine Hoyer. Der Transporter musste an seinen Verladeort zurückkehren. Dort wurden die Tiere unter tierärztlicher Aufsicht abgeladen, neu sortiert und verladen.

Insgesamt mussten drei von fünf überprüften Transporten beanstandet werden. Zu diesem Ergebnis kam eine vierköpfige Fachgruppe der Polizeidirektion Oldenburg und der Polizeiinspektion Verden/Osterholz, die gemeinsam mit einer Amtstierärztin Tiertransporte auf den Autobahnen A1 und A27 kontrollierte.

Bei zwei der drei beanstandeten Transporte handelte es sich um Verstöße gegen die Dokumentationspflicht. Seit vier Jahren arbeiten Polizei und Landkreis jetzt bereits im Tierschutz zusammen. Beide Behörden sind sich einig: Trotz einiger erfreulicher Ergebnisse fallen immer wieder nicht tierschutzgerechte Transporte auf, so dass Kontrollen weiterhin notwendig bleiben. (fr)

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